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Auftakt in großer Runde: Verhandlungen zur Vergütung von Freien und Festen

Gegenforderungen statt Angebot

In den heutigen Entgelttarifverhandlungen (26. Februar 2026) haben die Gewerkschaften ihre Tarifforderungen vorgestellt. Für Feste und Freie wird eine lineare Erhöhung der Vergütung von 7 % gefordert. Auch soll es unter anderem mehr Geld für die Azubis und Lernende geben, für Freie das Krankengeld ab dem 1. Krankheitstag und höhere Zuschüsse für die Altersvorsorge sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung für alle.

Konkrete Aussagen dazu gab es seitens des Senders nicht. Außer dem schon aus früheren Verhandlungen bekannten Satz, dass der Finanzrahmen diesmal ganz eng sei. Die KEF sitze sozusagen mit am Tisch. Diese halte den Daumen auf die Ausgaben. Ein Angebot könne der Sender vielleicht Ende März machen. Dafür müsse erst der aktuelle KEF-Bericht ausgewertet werden.

Die Gewerkschaften fragen sich nun, ob dies ein erster Schritt zu einer Verzögerungstaktik ist. Sie fordern ein schnelles Vorankommen und einen schnellen Abschluss. Auf dem Weg dahin will der WDR aber noch Gegenforderungen durchsetzen. So sollen Abordnungen und Versetzungen zu anderen Sendern wegen der zunehmenden ARD-weiten Zusammenarbeit erleichtert werden. Über eine Verschlechterung des Bestandsschutzes bei programmgestaltenden Freien will der Sender ebenso sprechen.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 31. März statt. Über weitere Aktionen informieren wir Euch.