Interview mit DJV-Vorstandsmitglied Uli Lota
Uli Lota ist Schatzmeister des DJV Essen-Mülheim-Oberhausen (EMO). In diesem Interview schauen wir hinter die Kulissen, wie Uli Lota zum Journalismus und insbesondere zum DJV EMO kam.
DJV-EMO: „Was hat Dich zum Journalismus und zur Öffentlichkeitsarbeit geführt?“
Uli Lota: „Schon vor dem Abi gab es für mich eigentlich nur zwei Optionen: Entweder Jura oder Journalismus. Mich hatte beides immer schon sehr interessiert. Schließlich habe ich mich entschieden, Journalistik und Politikwissenschaften an der TU Dortmund zu studieren.“
DJV-EMO: „Was machst Du aktuell beruflich?“
Uli Lota: „Inzwischen bin ich seit knapp fünf Monaten Rentner (hört sich immer noch ungewohnt an). Davor war ich 30 Jahre Leiter des Stabsbereichs Kommunikation im Bistum Essen und Pressesprecher.“
DJV-EMO: „Wie bist Du Mitglied im DJV geworden und was bedeutet Dir die Mitgliedschaft?“
Uli Lota: „Geworben hat mich mein erster Chef, Walter Wimmer, Herausgeber und Chefredakteur der Borbecker Nachrichten. Nur in einer großen Gemeinschaft ist es möglich, gemeinsame Interessen erfolgreich durchzusetzen. Ob bessere Arbeitsbedingungen, gerechte und angemesse Löhne oder soziale Verbesserungen für alle Mitarbeitenden eines Unternehmens. Das ist nur möglich, wenn möglichst viele Mitglied einer Gewerkschaft sind.“
DJV-EMO: „Wie lange bist Du schon beim DJV?“
Uli Lota: „Seit 1992.“
DJV-EMO: „Erkläre kurz Deine Tätigkeit im Vorstand des DJV EMO?“
Uli Lota: „Ich bin Schatzmeister. Das heißt, ich bin verantwortlich für die Finanzen unseres Ortsverbandes, einschließlich der Kassenführung, des Zahlungsverkehrs, und der Buchhaltung.“
DJV-EMO: „Was inspiriert Dich ehrenamtlich beim DJV EMO mitzumachen?“
Uli Lota: „Es ist zweifellos die gute Gemeinschaft – insbesondere auch im Vorstand. Und Spaß macht es auch.“
DJV-EMO: „Wie hälst Du Dich in einem sich ständig wandelnden Medienumfeld auf dem Laufenden?“
Uli Lota: „Als Mitglied der Medienkommission des Landes Nordrhein-Westfalen bin ich mit den unterschiedlichsten Medienthemen befasst, nehme an entsprechenden Fortbildungen teil und besuche sehr gerne Tagungen zur Entwicklung der Medien. Besonders wichtig ist mir aber der persönliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Medienbereichen.“
DJV-EMO: „Was würdest Du jungen Medienschaffenden auf den Weg geben?“
Uli Lota: „Das, was man mir auch auf den Weg gegeben hat: Mit gut recherchierten Fakten und verständlicher Sprache Menschen zu informieren und zu befähigen, sich eine Meinung zu bilden. Mehr denn je kommt es heute darauf an, Desinformation und Fake-News zu identifizieren, um so Meinungsvielfalt und Demokratie zu sichern.“
DJV-EMO: „Wenn Du Deinen Beruf noch einmal von Neuem beginnen könntest, wärst Du wieder Kommunikationsleiter und Pressesprecher geworden?“
Uli Lota: „Rückblickend würde ich – da bin ich mir sicher – alles noch einmal so machen, wie ich es gemacht habe.“
DJV-EMO: „Print oder Digital?“
Uli Lota: „Morgens eindeutig Print, danach Digital.“
DJV-EMO: „Büro oder Home Office?“
Uli Lota: „Büro. Ist kommunikativer als jede Videokonferenz.“
DJV-EMO: „Zeitung oder Fernsehen?“
Uli Lota: „Mein erster Chefredakteur, Jens Feddersen, sagte immer: Fernsehen macht Appetit, Zeitung stillt den Hunger. So kann man das heute wohl nicht mehr formulieren. Für mich ist beides wichtig.“