Deutscher Journalisten-verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

Pressemitteilungen

12. November 2014

Sechs Stunden volles Programm

Journalistentag NRW im Dortmunder U

Zum zehnten Mal findet der Journalistentag NRW am Samstag, 15. November, statt. Was 2004 im Dortmunder Rathaus mit 100 Teilnehmern begann, ist 2014 zu einem der gefragtesten Branchentreffen geworden: Mehrere hundert Journalisten haben sich angemeldet, die Veranstaltung ist komplett ausgebucht.

 

Aus drei Foren beim ersten Journalistentag NRW ist das Siebenfache geworden: Drei Workshops, drei Werkstattgespräche und 17 Foren bietet der zehnte Journalistentag. Das sind sechs Stunden volles Programm im Dortmunder U. Dabei greifen elf Foren ganz unterschiedliche Themen wie etwa das TV der Zukunft, Recherche-Allianzen oder die Boulevardisierung durch Klickzahlen im Web auf. Sechs Foren werden wiederholt, teilweise in anderer Besetzung.

 

Zur Eröffnung ins View

Der Vorsitzende des DJV-NRW, Frank Stach, eröffnet den Journalistentag im „View“, der Bar auf der 7. Etage. Dort wird im Anschluss auch über die Chancen von partizipativem Journalismus diskutiert. Prof. Dr. Frank Überall, Moderator des Impuls-Panels, begrüßt Fernsehjournalist Richard Gutjahr, Hörfunkredakteurin Dr. Nicola Balkenhol und YouTuber Philipp Steuer in seiner Gesprächsrunde. Er will wissen, wie immer stärker agierende und kommunizierende Nutzer die Rolle von Journalisten verändern.

 

Starke Foren von Anfang an

Mit drei starken Foren startet die Veranstaltung dann durch. Im Forum Zeitung geht es um Erfolgsfaktoren für Print, und auf die Suche danach begeben sich Damian Imöhl (Express), Volker Stennei (Hellweger Anzeiger) und Jens Lönneker (Rheingold Salon). Ihren Umgang mit Leserkommentaren beschreiben im Forum Dialog Andrea Diener (FAZ), Annika von Taube (Zeit online) und Lutz Cleffmann (Ecco Düsseldorf). Wie die Kommunikation über das Revier verbessert werden kann, analysieren im Forum Ruhrgebiet Stefan Laurin (Ruhrbarone), Karola Geiß-Netthövel (Regionalverband Ruhr), Frank Stenglein (WAZ) und Sebastian Ackermann (RWE).
 
W wie Workshop und Werkstattgespräche

Intensiven Austausch und Tipps für die Praxis garantieren die Workshops und Werkstatt-gespräche auf dem Journalistentag. So berichtet etwa Filmemacher Adolf Winkelmann von seiner Idee, das U in eine Lichtplastik zu verwandeln. Das Multimedia-Reportage-Tool „Pageflow“ stellen die beiden WDR-Journalisten David Ohrndorf und Stefan Domke vor. Sie erhielten für ihr Projekt „Pop auf’m Dorf“ den Grimme-Online-Award. Ein absoluter Profi ist der freie Fotograf Bernd Arnold. Er erzählt von seinen Erfahrungen mit Mehrfachverwertungen. Weitere Themen der W’s: Crowdfunding, die Verschlüsselung von Daten und Corporate Publishing.

 

Einmalig im Programm

Der DJV-NRW freut sich über zwei exklusive Präsentationen auf dem zehnten Journalistentag: Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), stellt sich einer kritischen Diskussion zu konkreten Aufgaben sowie Finanzierung der Stiftung Vielfalt und Partizipation. Außerdem präsentiert die LfM Ergebnisse einer Twitter-Folgestudie, die dieses Mal auch die Social-Media-Kanäle Facebook und Google+ einbezieht.

 

Journalistentag NRW kompakt
-    am Samstag, 15.11.2014
-    im Dortmunder U
-    Navigationsadresse Brinkhoffstr. 4
-    von 11 bis 17 Uhr
-    Hashtag #jnrw14

 

Webseiten: www.journalistentag.de // www.djv-nrw.de/journalistentag

 

 

Kontakt: Silke Bender, Pressereferentin DJV-NRW