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Personalräte

DJV engagiert sich für Betriebsgruppen 

Alle vier Jahre werden bundesweit im öffentlichen Dienst Personalvertretungen neu gewählt. Dies gilt auch für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die im Sender vertretenen Gewerkschaften trommeln jeweils vor den Personalratswahlen für ihre Kandidaten, die den Betriebsgruppen vor Ort entspringen. Insofern macht sich der DJV für eigene Betriebsgruppen in den Rundfunkanstalten stark. In Nordrhein-Westfalen gibt es beim WDR, dem Deutschlandradio/Deutschlandfunk und der Deutschen Welle Betriebsgruppen des DJV-NRW.

Bei der Personalratswahl im WDR im Juni 2012 wurde ein Meilenstein gefeiert: Erstmals konnten sich rund 2.000 freie Journalistinnen und Journalisten an der Wahl beteiligen. Einziges Kriterium für die Abgabe der eigenen Stimme war, dass die Freien Ansprüche auf Sozialleistungen hatten. Ermöglicht wurde die Beteiligung der freiberuflich tätigen Rundfunk-Journalisten durch eine Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetzes im Sommer 2011.

Das Landesgesetz gilt aber eben nur in NRW. Leer gingen somit bei den ebenfalls 2012 stattfindenden Personalratswahlen die arbeitnehmerähnlichen Freien von Deutsche Welle und Deutschlandfunk/Deutschlandradio aus. Der Hauptsitz der beiden Anstalten ist Berlin. Dort wird sowohl ein Örtlicher Personalrat (ÖPR) als auch der Gesamtpersonalrat (GPR) gewählt. Bei der Deutschen Welle in Bonn und beim Deutschlandradio in Köln werden nur Örtliche Personalräte gewählt.

Fachausschuss Betriebs- und Personalräte

Neben alltäglichen arbeitsrechtlichen Problemen wie Urlaubsregelung, Betriebsvereinbarungen zu Redaktions-Systemen, Ärger um das Direktionsrecht etc. beschäftigt sich der Fachausschuss (FA) Betriebs- und Personalräte mit Themen wie Altersteilzeit, Umsetzung der Arbeitszeit und Gehaltstarif.