#PressefreiheitMachtSchule in NRW
Journalist:innen zeigen Jugendlichen ihre Arbeit
Ansprechpartner*in
Volkmar Kah
Was bedeutet freie Berichterstattung ohne Zensur und wie arbeiten eigentlich Medien? Das können Schülerinnen und Schüler in NRW in der Woche rund um den Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai ganz praktisch erfahren. Gemeinsam laden der DJV-NRW, die Reporterfabrik von CORRECTIV und Journalismus macht Schule vom 27. April bis 8. Mai zu den Aktionstagen „#PressefreiheitMachtSchule in NRW” ein – mit spannenden Angeboten online und vor Ort.
Im Iran recherchieren Journalist:innen gerade zwischen Internetzensur, brutaler Unterdrückung und Luftangriffen, weltweit werden in Krisenregionen immer mehr Journalist:innen inhaftiert oder getötet – und auch in Deutschland häufen sich Angriffe auf Pressevertreterinnen. Dabei sind glaubwürdige Informationen gerade in Krisenzeiten wichtig.
Um Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten und Wissen rund um Journalismus, Medien und Pressefreiheit aus allererster Hand zu zeigen, finden deshalb in der Woche rund um den Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai die Schülermedientage „#PressefreiheitMachtSchule in NRW” statt: Vom 27. April bis zum 8. Mai können sich Schulklassen in der Unterrichtszeit Themen wie Recherche, Nachrichtenauswahl, Faktenchecks gegen Fakes und KI-Nutzung auf ihre Stundenpläne holen.
Mit dabei ist neben CORRECTIV und dem Institut für Journalistik der Technischen Universität (TU) Dortmund in diesem Jahr zum ersten Mal der WDR, dessen Journalist:innen im gesamten Bundesland in die Klassenzimmer kommen.
Veranstalter der bundesweiten Aktion ist der Verein „Journalismus macht Schule“, ein Zusammenschluss von Medienschaffenden und Lehrkräften. In NRW organisieren die Reporterfabrik von CORRECTIV und der Landesverband NRW des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV-NRW) für den Verein ganzjährig ein regelmäßiges Angebot für Schulen – und jetzt zum vierten Mal eine Aktionswoche.
Im Programm ist viel Abwechslung geplant: Bei der Reporterfabrik werden die Fakten auf TikTok gecheckt, die Medienprofis der TU diskutieren über gute und schlechte Nachrichten und wie man besser streitet – und die Kolleg:innen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks lassen sich beim Unterrichtsbesuch sprichwörtlich in die Karten schauen.
„Seit Jahrzehnten ist Medienkompetenz ein Schlagwort – aber bis heute ist sie nicht als verbindlicher Standard im Lehrplan verankert“, betont die DJV-Landesvorsitzende Andrea Hansen. „Und das, obwohl unabhängige Bildungsforschung und Fachverbände genau dies schon lange fordern. In Zeiten sozialer Medien, gezielter Desinformation und wachsendem Misstrauen gegenüber journalistischer Arbeit ist das ein beunruhigendes Signal. Umso wichtiger ist die ehrenamtliche Arbeit von Vereinen wie „Journalismus macht Schule“. Wir freuen uns, dass wir als DJV-NRW hier auch unseren Beitrag leisten können.“
Für die journalistischen Schulstunden können sich Schulen ab sofort anmelden. Sie dauern jeweils 90 Minuten, das Angebot ist kostenlos.
Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier:
#PressefreiheitMachtSchule – DJV-NRW &
#PressefreiheitMachtSchule – Reporterfabrik, CORRECTIV
Kontakt für Rückfragen: Ha Pham, Referentin Kommunikation & Marketing DJV-NRW, Tel: +4921123399200, Email: ha.pham@djv-nrw.de