Deutscher Journalisten-verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

Online-Meldungen

21. Januar 2019

Zur angekündigten Kooperation des WB und der NW im Bereich „Lokalsport“

DJV-NRW warnt: Fehler aus dem Ruhrgebiet nicht wiederholen

„Wir appellieren ganz dringend an die Geschäftsführung des Westfalen-Blattes (WB) und der Neuen Westfälischen (NW), die Fehler der Verlage im Ruhrgebiet und im Rheinland im Hinblick auf die Ein-Redaktions-Politik zu vermeiden. Deren Auswirkungen auf die mediale Meinungsvielfalt zeigen sich im NRW-Westen heute eindrucksvoll und sollten Abschreckung genug sein“, reagiert Frank Stach, Landesvorsitzender des DJV-NRW auf Planungen der beiden Verlage.

 

Die Geschäftsführung des WB  hatte am Freitag intern angekündigt, dass die Unternehmensgruppen Westfalen-Blatt und Neue Westfälische im Bereich Lokalsport zukünftig enger zusammenarbeiten werden. Die Vereinbarung soll ab 01.03.2019 gelten. Demnach soll die NW die lokale Sportberichterstattung des WB aus den Kreisen Paderborn, Höxter und dem Altkreis Lübbecke erhalten, umgekehrt übernimmt das Westfalen-Blatt von der NW die Sportberichterstattung aus Bielefeld, den Kreisen Gütersloh und Herford sowie aus Bad Oeynhausen.

 

„Wir werden genau verfolgen, ob die Sicherung einer flächendeckenden lokalen Sportberichterstattung Vorwand für den Abbau von Arbeitsplätzen ist“, so Stach weiter. „Ein Hinweis dazu findet sich womöglich bereits in dem internen Schreiben: ‚Personelle Veränderungen sollen sozial verträglich und ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen‘.“

Kontakt: Beate Krämer, Pressereferentin,  0211 233 99-200