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24. Mai 2019

Tarifverhandlungen beim WDR

Erste Runde endet ohne Ergebnis

Ohne Ergebnis endete beim WDR die erste ­Runde der ­Vergütungstarifverhandlungen am 24. Mai in Köln. Verwaltungsdirektorin Katrin Vernau legte kein Angebot vor – und nicht nur das: Sie drohte auch einen Angriff auf die ­bestehende Gehaltsstruktur an. Als Grund für das fehlende konkrete Angebot berief sie sich auf Vorgaben der KEF (Kommis­sion zur Ermittlung des Finanzbedarfs), die für die Tarifkommissionsmitglieder des DJV-NRW und der anderen Gewerkschaften nicht nachvollziehbar waren. Damit stiehlt sich die WDR-Spitze aus der Verantwortung.

Der DJV-NRW ist mit diesem Hauptforderungen in die Verhandlungen gegangen:
- Prozentuale Erhöhung der Einkommen und Honorare im Volumen von 6 Prozent, bezogen auf zwölf Monate.
- Eine Tariferhöhung, die auch effektiv bei den Freien ankommt.

Die Gewerkschaften haben nach der Verhandlungsrunde eine gemeinsame Erklärung herausgegeben. Vom DJV-NRW gibt es zudem eine aktuelle Tarifinfo.

Mehr über die Verhandlungen und die Aktionen der DJV-Betriebsgruppe im WDR auf der Seite djv-im-wdr.de.