Deutscher Journalisten-verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

Online-Meldungen

03. Januar 2020

DJV NRW unterstützt Gegenkundgebung am Samstag in Köln

Gemeinsam für Kunst-, Satire- und Meinungsfreiheit

Wer denkt, die #umweltsau-Debatte sollte jetzt bald ihr Ende finden, liegt leider falsch. Rechte Kreise nutzen die Kritik an dem Satirevideo, um ihre Kampagne gegen unabhängige Medien zu fahren. Sie nehmen die Meinungsfreiheit aufs Korn und trommeln gegen die Beitragsfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, den sie abschaffen wollen. Nicht zuletzt bauen sie eine Drohkulisse für Journalist*innen auf, die über die rechte Agenda berichten.

Der Deutsche Journalisten-Verband, Landesverband NRW steht solidarisch zu den bedrohten Kolleg*innen, tritt entschieden für Kunst-, Satire- und Meinungsfreiheit ein und für einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk als wichtige Säule unserer Gesellschaft.

Der DJV-NRW unterstützt deswegen den Aufruf des Kölner Bündnisses gegen Rechts zu einer Kundgebung am morgigen Samstag (4.1.). Sie richtet sich gegen eine Demonstration ab 14 Uhr vor dem Vierscheibenhaus des WDR, für die Rechte aus dem Spektrum der AfD, der Identitären und der Bruderschaft Deutschland mobilisieren.

Das Kölner Bündnis gegen Rechts setzt sich aus verschiedenen Strukturen, Gruppen und Einzelpersonen der Stadtgesellschaft zusammen und hat die Gegenkundgebung gemeinsam mit weiteren zivilrechtlichen Akteur*innen angemeldet. Diese Kundgebung startet voraussichtlich um 13.30 Uhr auf dem Appellhofplatz.

Der DJV-NRW wünscht sich, dass viele Kolleg*innen am Samstag dabei sind, um gemeinsam ein Zeichen für Meinungsfreiheit und einen starken, unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu setzen.

Kontakt: Pressestelle, Marie Kirschstein, marie.kirschstein@djv-nrw.de