Deutscher Journalisten-verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

Online-Meldungen

25. Juni 2019

Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner zu Gast beim DJV-NRW

Premiere von „Presse.Dialog.Ruhr“: Gespräche zwischen Medien und Minister

Gast des DJV-NRW: Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner (Mitte) mit Stefan Prott und Stephan Conrad (v.l.). Foto: Peter Dettmer

Einen hochkarätigen Gast begrüßte der Landesverband NRW des Deutschen Journalisten-Verbandes am Montag zum Auftakt seiner Talk-Reihe "Presse.Dialog.Ruhr." auf Zeche Zollverein: Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, stellte sich fast zwei Stunden lang den Journalistinnen und Journalisten im „Rundeindicker“. Der Gedankenaustausch, der unter der Vertraulichkeit „Unter drei“ stattfand, ist der erste seiner Art im Ruhrgebiet.

Rahmen für offene Gespräche

„Wir müssen wieder ins Gespräch kommen in unserer Gesellschaft. Dafür ist das hier der ideale Rahmen“, sagte der DJV-Landesvorsitzende Frank Stach. Es sei wichtig, dass Pressesprecher und Journalisten wieder Raum für Debatten mit der Politik hätten, so Stach weiter.

Bei dem neuen Format führten die Vertreter des DJV-Fachausschusses Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stephan Conrad, Pressesprecher der RAG Montan Immobilien, und RDN-Geschäftsführer Stefan Prott mit Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner vertrauliche Gespräche zu zentralen Themen der Region und der Ruhr-Konferenz. Bei den regen und offenen Diskussionen standen das Ruhrgebiet und die Themen des Reviers im Mittelpunkt. Mobilität, Infrastruktur, Sanierungsstau, Wirtschaft und Soziales gehörten zum Spektrum der angesprochenen Thematiken im geschützten Raum. Auch zu Projekten der Ruhr-Konferenz äußerte sich der Minister ungezwungen gegenüber den anwesenden Journalistinnen und Journalisten.

Dialog weiter fördern

Dass Presse und Politik wieder offener miteinander umgehen müssen, stellte auch Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein und Gastgeber des Abends, heraus. „Wir wollen miteinander reden, das ist im Ruhrgebiet sehr wichtig. Wir müssen wieder lernen, zuzuhören und Argumente auszutauschen.“ Die Region habe es verdient, so Noll. Auch die zukünftigen Hintergrundgespräche sollen den Dialog zwischen Medienvertretern und Politikern fördern: Weitere Einladungen des DJV-NRW zum Gespräch im Weltkulturerbe folgen.

Kontakt: Beate Krämer, Pressereferentin,  0211 233 9 9-200