Deutscher Journalisten-verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

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15. Oktober 2019

Mahnwachen

Solidarität mit Malta

Aus Anlass des zweiten Todestags (16. Oktober) von Daphne Caruana Galizia erklärt sich der DJV solidarisch mit dem Journalistenverband von Malta.

In einer Solidaritätsadresse an die maltesischen Journalisten schreibt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall: „Die Täter töteten Daphne und meinten alle Journalistinnen und Journalisten, die so wie sie beharrlich der Wahrheit auf den Grund gehen und sich nicht von politischen und wirtschaftlichen Interessen beeinflussen lassen.“ Der internationale Aufschrei sei groß gewesen, als die Autobombe explodierte und Daphne Caruana Galizia starb. Der Aufschrei halte an, weil die Täter immer noch nicht verurteilt sind, weil immer noch nicht aufgeklärt ist, wer hinter dem kaltblütigen Mord steckt. Überall: „Sie, die maltesischen Freunde und Kollegen von Daphne, fordern seit zwei Jahren die schonungslose und vollständige Aufklärung dieses Verbrechens. Wir erklären uns mit Ihnen solidarisch und fordern die Justiz und die Politik von Malta auf, endlich Licht ins Dunkel zu bringen.“

 

Der DJV ruft alle Journalistinnen und Journalisten dazu auf, an einer der Mahnwachen teilzunehmen, die am morgigen Mittwoch in mehreren europäischen Städten stattfinden. Der DJV-Vorsitzende wird an der Mahnwache am 16. Oktober um 18.30 Uhr vor der Botschaft der Republik Malta in der Klingelhöferstr. 7 in Berlin teilnehmen und dort für Interviews und O-Töne zur Verfügung stehen.

 

 

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

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