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Freien-Fragen zur Personalratswahl 2012

Feste und Freie im WDR - das ist eine gute Mischung! Foto: DJV-NRW / WDR

Gerade die Freien, die jetzt zum ersten Mal wählen können, haben noch viele Fragen zur Personalratswahl beim WDR. Hier folgen einige Antworten.

Welche Freien dürfen wählen?

Erstmalig dürfen am 4. und 5. Juni 2012 freie Mitarbeiter wählen, die am Tag der Personalratswahl eine arbeitnehmerähnliche Person im Sinne des Sozial- und Bestandsschutztarifvertrages sind (sogenannter 12a-Status).

Voraussetzung ist eine Eintragung im Wählerverzeichnis. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte beim Wahlvorstand nachfragen, ob er im Wählerverzeichnis geführt wird. Wer den 12a-Status erfüllt, aber in der Wählerliste fehlt, sollte sich zeitnah beim Wahlvorstand melden.


Und welche Freien sind im Wählerverzeichnis eingetragen?

Das Wählerverzeichnis wird vom Wahlvorstand erstellt und bis zum Wahltag aktualisiert, er entscheidet, wer wahlberechtigt ist. Aufgenommen werden die Freien, die am Wahlstichtag den 12a-Status erfüllen. Die Informationen für das Wählerverzeichnis erhält der Wahlvorstand vom WDR. Der WDR meldet die Freien als wahlberechtigt, die eine der folgenden beiden Voraussetzungen erfüllen:

  • beantragter und gewährter Urlaub im Jahr 2011 und mindestens ein Tag der Beschäftigung (Urlaub zählt mit) im Jahr 2012 oder
  • genehmigter Urlaubsantrag (für das Jahr 2012) bis zum Wahltag.

Wer zwar den 12a-Status erfüllt, aber keinen Urlaub beantragt hat, oder (zu Unrecht) nicht gewährt bekommen hat, fehlt wahrscheinlich im Wählerverzeichnis. Betroffene sollten beim Wahlvorstand klären, wie der Nachweis erbracht werden kann.


Was mache ich, wenn ich nicht im Wählerverzeichnis stehe?

Wer wider Erwarten nicht auf der Wählerliste steht, sollte sich schnell mit dem Wahlvorstand in Verbindung setzen. Wer auf der Liste vergessen worden ist, kann auch noch bis zum Wahltag nachgetragen werden. So lange sollte man aber nicht warten, damit gegebenenfalls erforderliche Nachweise rechtzeitig vorgelegt werden können. Wer Probleme mit der Eintragung ins Wählerverzeichnis hat, sollte sich unbedingt an seine Gewerkschaft wenden.

 

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