Deutscher Journalisten-Verband Landesverband Nordrhein-Westfalen

Generationenwechsel mehr als gelungen: DJV & Freunde setzen Arbeit im Personalrat fort

Am 12. Mai 2020 haben die  Wähler*innen im Deutschlandfunk in Köln und Berlin entschieden. Die Liste von DJV & Freunde ist weiterhin gut in allen drei Personalräten des Deutschlandfunks vertreten. „Das ist ein eine Bestätigung, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen vier Jahren hervorragende Arbeit geleistet haben. Wir freuen uns, dass der DJV auch im neuen Personalrat gut vertreten ist“, teilt DJV-Landesvorsitzender Frank Stach am Tag nach der Wahl, 13. Mai 2020, mit.

 

Die DJV-Liste wurde mit drei Mandaten in den Örtlichen Personalrat Köln gewählt. „Wir danken allen Wähler*innen für Ihre Stimmen und werden ihren Vertrauensvorschuss mit guter, zielorientierter Arbeit im Personalrat zurückzahlen“, freuen sich Irene Groh, Frank Kämpfer und Gerda Bergs von der Liste DJV & Freunde in Köln.

 

Im Gesamtpersonalrat konnten DJV & Freunde ihre Mandate erfolgreich verteidigen. Als feste Mitglieder gewählt sind Rüdiger Hagelstein, Thomas Wheeler und Katrin Fidorra. Das Wahlergebnis lässt auf einen gelungenen Generationenwechsel und frischen Wind im Personalrat schließen.

 

Das bestätigt auch das Wahlergebnis der Berliner Kolleg*innen im Deutschlandfunk Kultur. Dort konnten die DJV-Liste mit einigen neuen Kandidat*innen besonders überzeugen. Ihr Engagement wurde von den Wähler*innen mit einem zusätzlichen Mandat belohnt. Gewählt wurden Margarete Wohlan, Thomas Wheeler und Marianne Allweiss.

 

Trotz widriger Umstände in der Corona-Krise war die Beteiligung an der als Briefwahl durchgeführten Wahl zumindest in Köln erfreulich rege: Mit 76 Prozent lag sie leicht über der Beteiligung von vor vier Jahren. „Die Kolleg*innen im Wahlkampf aus dem Homeoffice im Homeoffice zu erreichen, war nicht immer einfach. Wir freuen uns, dass wir die Wähler*innen aber trotzdem auch in diesen schwierigen Zeiten von uns und unseren Wahlzielen überzeugen konnten.“, so Spitzenkandidatin Irene Groh aus Köln in einer ersten Bewertung nach der Wahl.

 

Das Ergebnis zeigt: Die Beschäftigten des Deutschlandfunks wünschen sich weiterhin eine starke Beteiligung des DJV im Personalrat.

Der DJV hat sich im Wahlkampf unter anderem für die Entwicklungsmöglichkeiten und Chancengleichheit für alle Mitarbeiter*innen und den Schutz aller Programm-Macher*innen im Zuge der kommenden berufsbedingten Veränderungen stark gemacht. Ein weiteres wichtiges Thema war die starke Vertretung für alle frei beschäftigten Kolleg*innen.

 

Ansprechpartnerin: Marie Kirschstein, Referat Kommunikation und Marketing, Tel: 0211/233 99-200

Liste 1 DJV&Freunde: Personalratswahl im Deutschlandfunk am 12. Mai!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 12. Mai werden im Deutschlandradio neue Personalräte gewählt – die örtlichen Personalräte in Köln und Berlin sowie der Gesamtpersonalrat. Unsere offene Liste „DJV & Freunde“ und die Gewerkschaft „ver.di“ treten an. Ihr wählt! Das Wichtigste ist, dass ihr Eure Stimme abgebt! Denn erst so macht ihr starke, vielfältig aufgestellte Personalvertretungen möglich.

 

Wir als „DJV & Freunde“ treten an:

Weil wir Personalratsarbeit als unseren Beitrag zu demokratischer Mündigkeit verstehen.

Weil wir die Möglichkeit der Mitbestimmung nicht nur einer einzelnen Gewerkschaft überlassen wollen.

Weil wir auf vier Jahre guter, konstruktiver Arbeit zurückblicken können und diese mit viel Sachverstand fortführen wollen – in den Räten, in der Tarifkommission, in der Einigungsstelle, im Redakteursausschuss.

 

Ihr könnt uns wählen:

Weil wir als „DJV & Freunde“ wichtige Medienberufe und Bereiche unserer Häuser vereinen.

Weil wir Gleichberechtigung ganz vorne anstellen und zwei Frauen unsere zwei örtlichen Listen anführen.

Weil unsere Grundhaltung stets konstruktiv ist und wir auf Dialog und Brückenbau setzen.

Weil wir uns für alle Berufsgruppen einsetzen und weil wir solidarisch mit allen Freien Mitarbeiter*innen sind.

 

Unser Programm steht unter dem Motto „Den medialen Wandel aktiv mitgestalten!“ Es ist funkhausübergreifend und langfristig gedacht, so wie der begonnene Umbau von Deutschlandradio.

 

Unsere zentralen Ziele sind:

Entwicklungsmöglichkeiten und Chancengleichheit für alle Mitarbeiter*innen in ihren Berufsgruppen.

Schutz aller Programm-Macher*innen im Zuge der kommenden berufsbedingten Veränderungen.

Eine starke Vertretung für alle freien Kolleginnen und Kollegen.

Ein nachhaltiges Konzept gegen die dauerhafte Überlastung aller im Zuge stets wachsender Arbeitsverdichtung.

 

Je stärker wir als „DJV & Freunde“ aus den Wahlen hervorgehen, umso besser können wir euch dabei vertreten!

 

Wählt bei den Personalratswahlen die Liste 1!

Irene Groh – Margarete Wohlan – Rüdiger Hagelstein – Thommy Wheeler – Frank Kämpfer

Was wir erreichen wollen

LIste 1 DJV&Freunde: Alle Kandidat*innen im Überblick

Die Kandidat*innen stellen sich vor!

Irene Groh: Mit offener Liste, wählbar für alle

Ingenieurin Schaltraum

"Wir begrüßen den medialen Wandel und streiten bezüglich seiner Umsetzung für vertretbare Rahmenbedingungen – für alle Kollegen und Kolleginnen. Wir treten für Chancengerechtigkeit ein, für Entwicklungsmöglichkeiten für alle, für die Teilhabe der Freien, für flexible Arbeits(zeit)modelle, für ein detailliertes Personalentwicklungskonzept. Wir engagieren uns, um dauerhafter Arbeitsverdichtung und Überlastung entgegenwirken und thematisieren Gesundheit und Achtsamkeit. Ich bin seit fast 20 Jahren im örtlichen Personalrat aktiv und bringe als Schichtdienstlerin im Schaltraum alle meine Erfahrung mit ein. Mit mir an der Spitze vertritt unsere Liste die Interessen aller im Kölner Funkhaus."

Frank Kämpfer: Fairness und Vertretung für die Freien

Redakteur Neue Musik

"Ungeachtet von Einsatz und Leistung ist die wirtschaftliche Situation unserer freien Mitarbeiter*innen eher ungeschützt. Häufig aber sind sie es, die die Qualität der Programme on air und online tagtäglich erzeugen. Im kommenden medialen Wandel dürfen sie nicht verloren gehen! Sie wollen und müssen ebenso mitgenommen – wir als Mediengewerkschaft fordern für sie Teilhabe und Vertretung. Das Ineinandergreifen von Festangestellten und Freien, das zunehmen wird, gewinnt nur dann an mehr Effizienz, wenn wir Reibungs-verluste zwischen uns minimieren. Als Personalrat setze ich mich deshalb mit meiner Erfahrung als Redakteur für Augenhöhe und Fairness zwischen festangestellten und freien Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen ein."

Gerda Bergs: Perspektiven setzen, Zufriedenheit erhöhen

Redaktionsassistentin Aktuelle Kultur

"Der wachsenden Arbeitsverdichtung müssen Perspektiven entgegen gesetzt werden – Entwicklungsmöglichkeiten, familienfreundliche Dienstpläne, adäquate Vergütung. Dann gestaltet sich auch ein „bewegtes“ Arbeits-Umfeld motivierend und attraktiv. Zu einer zukunftsfähigen Personalplanung gehört außerdem, dass nicht nur frei werdende und neu geschaffene Stellen, sondern auch Funktionen ausgeschrieben werden – und dass ausgeübte Tätigkeiten und die Eingruppierung nicht auseinander klaffen. Nicht zuletzt brauchen wir Tätigkeitsbeschreibungen für alle Berufsgruppen. Mit meinen Erfahrungen als Redaktions-assistentin in der HA Kultur setze ich mich für mehr Arbeitszufriedenheit im Funkhaus ein – dafür, dass alle ihre Potenziale sinnvoll entfalten können."

Rüdiger Hagelstein: Wir sind in allen wichtigen Gremien vertreten

Ingenieur Schaltraum

"DJV & Freunde sind im örtlichen und im Gesamt-Personalrat aktiv, in der Tarifkommission, in der Einigungsstelle und im Redakteursausschuss. Als Mediengewerkschaft stehen wir für  einen konstruktiven Dialog mit der Geschäftsleitung und sind gemeinsam mit den Kolleg*innen des WDR und der  Deutschen Welle Teil der Gewerkschaftswelt in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen des „Achterteam“ habe ich seinerzeit von Coach Norbert Copray gelernt, dass erfolgreiche Interessenvertretung faires und transparentes Miteinander benötigt. Und Schwarmintelligenz. Mit meinen Erfahrungen in den Personalräten von Deutschlandradio setze ich mich dafür ein, dass wir in allen wichtigen Gremien die Interessen der Belegschaft vertreten – nachhaltig und überlegt."

Andreas Räder: Den Wandel als Chance sehen

Ingenieur vom Dienst Dlf Nova

"Unser Alltag ist von stetigen Veränderungen geprägt. Podcast only? Neues CMS? Bewegtbild bei Social Media? Im Zuge der neuen Unternehmensziele werden wir in naher Zukunft Neues noch schneller und geballter erlernen und umsetzen müssen. Als Mediengewerkschaft heißen wir diesen Wandel im Funkhaus willkommen. Im Personalrat reden wir konstruktiv bei der Einführung neuer Strukturen, Systeme und Workflows mit. Ich setze mich mit meiner Fachkompetenz als Ingenieur vom Dienst und Administrator vor allem bei Deutschlandfunk Nova insbesondere dafür ein, dass Neues ausgereift und nutzerfreundlich daherkommt und dass alle Kolleg*innen ausreichende Einweisung  und Unterstützung erhalten."

Ralf Krauter: Die Qualität unseres Arbeitens sichern

Redakteur Wissenschaft

"Das Kapital des Deutschlandfunks ist die Relevanz und Glaub-würdigkeit der Inhalte, die wir verbreiten. Bei allen Bemühungen, on-air und online neue Nutzerkreise zu erschließen, dürfen wir deshalb nicht aus dem Blick verlieren, die hohe Qualität unserer journalistischen Angebote zu sichern. Ich setze mich deshalb für Rahmenbedingungen ein, die es Programmmacher*Innen und Content-Producer*Innen erlauben, täglich Produkte abzuliefern, die deutschlandweit Maßstäbe setzen – in punkto Themensetzung, Recherchetiefe, Originalität und technischer Umsetzung. Neben geeigneten Strukturen, Prozessen und Technologien brauchen die programmgestaltenden Mitarbeiter*Innen dazu auch die Gewissheit, dass der Arbeitgeber ihnen aktiv den Rücken stärkt, sofern sie wegen ihrer journalistischen Arbeit öffentlich, etwa via Social Media, unter Beschuss geraten sollten."

Katrin Fidorra: Karrierewege ebnen und Talente nutzen

Mediengestalterin

"Gegenwärtig bildet Deutschlandradio z.B. Mediengestalter Bild & Ton aus. Viele der von uns Ausgebildeten verlassen jedoch den Betrieb – um sich weiter zu qualifizieren oder weil sie keine Perspektive im Haus für sich sehen oder keine bekommen. Dem muss Deutschlandradio konzeptionell entgegenwirken – z.B. mit berufsbegleitenden, finanziell unterstützten Weiterbildungsmaßnahmen und Studiengängen. Nicht nur für Mediengestalter, sondern gleichfalls für junge talentierte IT-Fachkräfte, Online- und Programmredakteur*innen sowie Verwaltungsfachkräfte. Die Möglichkeit weitsichtiger Karriereplanung wird viele überzeugen, sich an das Funkhaus zu binden. Mit meiner langjährigen Erfahrung als Mediengestalterin setze ich mich im Personalrat dafür ein, dass Deutschlandradio ein attraktiver Arbeitgeber ist."

Siegfried Klaus: Besser zusammen arbeiten mit guter Infrastruktur

Service Ingenieur IST/Studiotechnik

"Lineare Programme, Online und social media werden technisch immer komplexer und müssen weiter zusammenwachsen. Dafür benötigen wir nicht nur eine technische Basis, die ständig steigenden Ansprüchen gewachsen ist und die Zukunft im Blick hat. Wir brauchen auch gut qualifizierte technische Mitarbeiter*innen, die alle anderen Kolleg*innen tagtäglich in ihrer Arbeit unterstützen. Eine gute, sichere, zukunftsfähige Infrastruktur lässt uns im Funkhaus ganz einfach besser zusammenarbeiten. Dafür engagiere ich mich seit Jahren mit Herz und Seele – als Service-Ingenieur und als Experte im Personalrat."

Andrea van der Coelen: Gesund bleiben im Job

Redaktionsassistentin Musik

"Neues zu lernen fordert heraus, spornt einen an, aber keine und keiner ist unendlich belastbar. Weder die vielen jungen Kräfte im Haus wie auch die Kolleg*innen kurz vor der Rente.  Als langgediente Redaktionsassistentin setze ich mich deshalb dafür ein, dass wir im Funkhaus angesichts von Wandel und Modernisierung die physische wie die psychische Gesundheit der Kolleg*innen nicht vergessen. Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen, Work-Life-Balance und die Notwendigkeit zu regenerieren, erfordern Platz und Zeit und gehören in unser aktuelles Unternehmenskonzept!  Manchmal genügen schon ein wenig Wertschätzung und ein entschärfter Konflikt."

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