Deutscher Journalisten-verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

Bin ich wahlberechtigt?

Wahlberechtigt sind alle Kolleg*innen, die am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben. Dazu gehören auch Teilzeitkräfte, Aushilfen, geringfügig Beschäftigte und Auszubildende. Die Dauer der Betriebszugehörigkeit spielt für die Wahlberechtigung keine Rolle.

Warum brauchen wir Personalräte?

Das Arbeitsleben ist voll von Vorgängen und Veränderungen, die eine direkte Auswirkung auf die Kolleg*innen haben: Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle, Umstrukturierungen, neue Technologien, Auslagerung von Tätigkeitsbereichen, Versetzung und Umgruppierung, Beförderungen und vieles mehr. Damit Arbeitnehmer*innen nicht allein vor diesen Auswirkungen stehen, ist es wichtig, einen Personalrat zu wählen. Dieser kann auf Basis des Personalvertretungsgesetzes die Interessen der Kolleg*innen gegenüber den Arbeitgeber*innen vertreten und rechtlich ggf. durchsetzen.

Was für Aufgaben und Mitbestimmungsrechte haben Personalräte?

Der Personalrat hat das Recht in vielen Angelegenheiten mitzureden und mitzubestimmen. Zum Beispiel, wenn es um betriebliche Arbeitszeit und Überstunden, um die Fort- und Weiterbildung oder um die Vergütung geht. Er achtet darauf, dass die Kolleg*innen nicht diskriminiert werden. Eine Kündigung ist ohne Anhörung des Personalrates nicht wirksam. Der Personalrat entscheidet gleichberechtigt mit den Arbeitgeber*innen, wenn es um die Erstellung eines Dienstplanes, die Anordnung von Überstunden oder um Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes geht. Wenn die der Betrieb umstrukturiert oder Personal abgebaut werden soll, handelt der Personalrat einen Sozialplan (u.a. mit Abfindungen) aus, um Nachteile für die Betroffenen auszugleichen. 

Ganz allgemein wacht der Personalrat darüber, dass Tarifverträge und Gesetze, zum Beispiel das Arbeitsschutzgesetz, auch eingehalten werden. Natürlich stärkt er auch einzelnen Beschäftigten in Konflikten mit Vorgesetzten den Rücken. Ein Personalrat hat im Personalvertretungsgesetz genau definierte Rechte, die er notfalls auch vor Gericht durchsetzen kann. 

Personalratswahl in der Deutschen Welle am 6. und 7. Mai!

Veröffentlichung des Bonner/Berliner Wahlvorstands vom 24. März zu den PR-Wahlen

Die Amtszeit der amtierenden Örtlichen Personalräte in Bonn und Berlin sowie der des Gesamtpersonalrats der DW laufen Anfang Mai aus. Für den 6. und 7. Mai sind die Wahlen für die neuen Personalräte angesetzt.

Die jeweiligen Wahlausschreiben wurden dazu am 16. März in Bonn und Berlin ausgehangen. Wahlvorschläge können eingereicht werden.

In Zeiten von Corona stellt die Planung, Organisation und Durchführung der Wahl die Wahlvorstände in Bonn und Berlin vor immense Herausforderungen. Zumal sich die Krisenlage täglich ändert und die Einschränkungen des Alltags und im Büro immer größer werden. Die anwendbaren Gesetze sehen keine Lösung für unsere Situation vor, insbesondere lassen sie eine Verschiebung zur Wahl der Personalvertretungen nicht zu. Gleichzeitig darf der Wahlvorstand keine generelle, Dienststellen übergreifende Briefwahl anordnen.

Vor diesem Hintergrund bitten wir alle wahlberechtigten Kolleginnen und Kollegen, aktiv ihre Briefwahlunterlagen unter wahlvorstand.bonn@dw.com oder wahlvorstand-berlin@dw.com einzufordern. Wahlberechtigt sind alle festangestellten Kolleginnen und Kollegen, die zum Zeitpunkt der Wahl mindestens sechs Monate bei der DW angestellt sind.

Die Wählerverzeichnisse liegen am jeweiligen Empfang in Bonn und Berlin zur Einsicht aus. Für Mitarbeitende des Hauptstadtstudios und den Außenstudios in Brüssel, Washington und Moskau, sowie denjenigen in den Korrespondentenbüros ist wie in der Vergangenheit Briefwahl angeordnet worden.

Ziel dieser Maßnahme ist es, eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu schaffen, auch wenn der physische Zugang zu den Wahlurnen in Bonn und Berlin an den Wahltagen eingeschränkt sein könnte.

Je höher die Wahlbeteiligung ist, desto höher ist die Legitimation der Personalvertretung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gern an uns.

Die Wahlvorstände Bonn und Berlin 

Was passiert mit den Personalratswahlen in der Corona-Krise?

Durch die Maßnahmen zum Schutz gegen das Corona-Virus sind auch die Personalratswahlen in Frage gestellt.
Der DW Wahlvorstand Bonn hat deshalb mitgeteilt, dass er gegenwärtig sondiert, wie die Personalratswahlen für den örtlichen Personalrat in Bonn und den Gesamtpersonalrat unter diesen Umständen noch durchgeführt werden können.

Es gibt drei Möglichkeiten, wie es nun weitergehen kann: 

1. Laut Gesetz (Bundespersonalvertretungsgesetz) müssen die Wahlen bis Ende Mai stattfinden. Dann läuft die Amtszeit der jetzigen Gremien aus. Der Wahlvorstand lässt gerade prüfen, inwieweit sich die Personalratswahlen über diese Frist hinaus aussetzen lassen.

2. Eine andere Option ist, die Personalratswahlen wie geplant abzuhalten, also vor Ort und mit den angestellten Mitarbeitenden, die dann am 6. und 7. Mai noch in den Häusern sind und ihre Stimmen persönlich abgeben können.

3. Die dritte Option ist Briefwahl, wo die Wahlunterlagen und ein frankierter Rückumschlag per Post an allen Wahlberechtigten zugeschickt werden.


Der unabhängige Wahlvorstand prüft alle drei Optionen, um sicher zu stellen, dass die Personalräte auch in der Corona-Krise weiterhin handlungsfähig bleiben. Die Entscheidung des Wahlvorstands muss bis Mitte nächster Woche fallen.

Wir halten Euch hier auf dem Laufenden! 
Daniel Scheschkewitz, ÖPR-Vorsitzender Bonn / Euer DJV-Wahlteam


Die Kandidat*innenenliste der DJV-Betriebsgruppe beim Deutschlandfunk in Köln verspricht einen starken Auftritt bei den kommenden Personalratswahlen, die am 6.- 7. Mai 2020 stattfinden.
 
Die DJV-Betriebsgruppe in Bonn hat ihre 16 Kandidat*innen für die DW-Personalratswahlen im Mai aufgestellt. Viele neue Gesichter sind dabei – und viel Engagement.

Die Betriebsgruppe ist ein starkes und vielfältiges Team, mit erfahrenen und neuen Kandidat*innen auf der Liste. Wir haben gleich viele Frauen und Männer aufgestellt, sie kommen aus vielen Sprach- und Fachredaktionen und aus den unterschiedlichsten Abteilungen. Kurzum: Wir sind gut aufgestellt!

Was wir erreichen wollen

Alle Kandidat*innen im Überblick

Die Kandidat*innen stellen sich vor!

Klicken Sie sich mit den Pfeil-Buttons ⇒ und ⇐ durch die kandidierenden Kolleg*innen.

 

 

 

Sie haben eine Frage an die Kandidat*innen?

Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an informationspamfilter@djv-nrwspamfilter.de. Wir leiten Ihre Nachricht gerne direkt an die Ansprechpartner*innen der Betriebsgruppe weiter.Sie werden sich dann bei Ihnen bezüglich Ihres Anliegens melden.

Aus dem Wahlkampf

Was Wählerinnen und Wählern wichig ist - Erbsenvoting zum Wahlprogramm

Mit einer partizipativen Aktion hat die DJV-Betriebsgruppe der DW am 27.02. in der Mittagspause ihr Programm für die Personalratswahlen am 6.und 7. Mai vorgestellt und zugleich den Wahlkampf eingeläutet. Im Gespräch mit den DJV&Friends - Kandidaten konnten sich die Mitarbeitenden nicht nur über die Kernpunkte des Wahlkampfprogramms informieren. Sie durften auch gleich Feedback geben. Mit jeweils drei Kichererbsen votierten sie für die aus ihrer Sicht wichtigsten Wahlkampfthemen. Für die wahlkämpfende Truppe des DJV war dies gleichzeitig eine wichtige Rückmeldung.

Ganz oben an stand bei den Kolleginnen und Kollegen der Wunsch nach langfristigen Perspektiven und Vertragsverhältnissen.  Unter dem DJV Vorsitz war der Bonner Personalrat in der zu Ende gehenden Amtszeit an über 200 Entfristungen von DW-Angestellten beteiligt. Geht es nach dem Willen der DJV-Personalräte soll dieser Trend auch in den nächsten vier Jahren fortgesetzt werden.

Ganz wichtig war den votierenden Kollegen auch das Konfliktmanagement in der DW. Angesichts der jüngsten Meldungen über Missbrauchsfälle und grenzüberschreitendes Verhalten in der DW steht die Ausarbeitung einer Dienstvereinbarung über ein transparentes und faires Konfliktmanagement in der DW für den DJV ganz oben auf der Prioritätenliste. Die Verbesserung der Work-Life Balance und die menschengerechte Ausgestaltung von Arbeitsplätzen sowie die Einführung eines aktiven und passiven Wahlrechts auch für Freie waren weitere Themen, die den Mitarbeitenden offenbar sehr am Herzen liegen.  Zu allen Punkten hat die DJV-Betriebsgruppe konkrete Forderungen erhoben. So ist der Bundesvorstand des DJV derzeit sehr aktiv, um unter den Abgeordneten des Bundestags für eine Novellierung des Bundespersonalvertretungsgesetzes zu werben und damit die Voraussetzung für eine Vertretung von freien Mitarbeitenden im Personalrat zu schaffen.  Mit der Einführung eines Sabbaticals hat der DJV mitgeholfen, ein attraktives Instrument für eine verbesserte Work-Life Balance zu schaffen, indem nun auch DW-Angestellte eine finanzierte Auszeit nehmen können.

Daniel Scheschkewitz

Sie haben eine Frage an die Kandidat*innen?

Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an informationspamfilter@djv-nrwspamfilter.de. Wir leiten Ihre Nachricht gerne direkt an die Ansprechpartner*innen der Betriebsgruppe weiter.Sie werden sich dann bei Ihnen bezüglich Ihres Anliegens melden.

Aus dem Wahlkampf

Was Wählerinnen und Wählern wichig ist - Erbsenvoting zum Wahlprogramm

Mit einer partizipativen Aktion hat die DJV-Betriebsgruppe der DW am 27.02. in der Mittagspause ihr Programm für die Personalratswahlen am 6.und 7. Mai vorgestellt und zugleich den Wahlkampf eingeläutet. Im Gespräch mit den DJV&Friends - Kandidaten konnten sich die Mitarbeitenden nicht nur über die Kernpunkte des Wahlkampfprogramms informieren. Sie durften auch gleich Feedback geben. Mit jeweils drei Kichererbsen votierten sie für die aus ihrer Sicht wichtigsten Wahlkampfthemen. Für die wahlkämpfende Truppe des DJV war dies gleichzeitig eine wichtige Rückmeldung.

Ganz oben an stand bei den Kolleginnen und Kollegen der Wunsch nach langfristigen Perspektiven und Vertragsverhältnissen.  Unter dem DJV Vorsitz war der Bonner Personalrat in der zu Ende gehenden Amtszeit an über 200 Entfristungen von DW-Angestellten beteiligt. Geht es nach dem Willen der DJV-Personalräte soll dieser Trend auch in den nächsten vier Jahren fortgesetzt werden.

Ganz wichtig war den votierenden Kollegen auch das Konfliktmanagement in der DW. Angesichts der jüngsten Meldungen über Missbrauchsfälle und grenzüberschreitendes Verhalten in der DW steht die Ausarbeitung einer Dienstvereinbarung über ein transparentes und faires Konfliktmanagement in der DW für den DJV ganz oben auf der Prioritätenliste. Die Verbesserung der Work-Life Balance und die menschengerechte Ausgestaltung von Arbeitsplätzen sowie die Einführung eines aktiven und passiven Wahlrechts auch für Freie waren weitere Themen, die den Mitarbeitenden offenbar sehr am Herzen liegen.  Zu allen Punkten hat die DJV-Betriebsgruppe konkrete Forderungen erhoben. So ist der Bundesvorstand des DJV derzeit sehr aktiv, um unter den Abgeordneten des Bundestags für eine Novellierung des Bundespersonalvertretungsgesetzes zu werben und damit die Voraussetzung für eine Vertretung von freien Mitarbeitenden im Personalrat zu schaffen.  Mit der Einführung eines Sabbaticals hat der DJV mitgeholfen, ein attraktives Instrument für eine verbesserte Work-Life Balance zu schaffen, indem nun auch DW-Angestellte eine finanzierte Auszeit nehmen können.

Daniel Scheschkewitz