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Niederrhein-Leuchte

NIEDERRHEIN-LEUCHTE 2019

Niederrhein-Leuchte 2019 an Dr. Gregor Bonin verliehen

2019 hat der Niederrheinische Presseverein wieder die "Leuchte" verliehen. Preisträger ist Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordnete der Stadt Mönchengladbach. Journalisten schätzen Menschen, die eine Vorstellung von der Zukunft haben, ihrer Auffassung Gehör verschaffen, die Meinungen anderer respektieren, ohne die eigene aufzugeben – und zudem ihre Gedanken klar und verständlich formulieren können“, begründete Michael Obst, 1. Vorsitzender des Niederrheinischen Pressevereins, die Entscheidung für den Preisträger.

Ein Text dazu auf der Homepage der Mönchengladbacher Kollegen.

Dr. Albert Pauly (Mitte) mit der Niederrhein-Leuchte 2018. Links NJV-Vorsitzender Frank Hänschen und rechts Susanne Böhling, Laudatorin und 2. Vorsitzende der NJV. Foto: Friedhelm Reimann

NIEDERRHEIN-LEUCHTE 2018

„Niederrhein-Leuchte“ an Dr. Albert Pauly, Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege Viersen

Der Journalistenpreis „Niederrhein-Leuchte“ ging in diesem Jahr an Dr. Albert Pauly für seinen fairen und offenen Umgang mit den Vertretern der Medien. Pauly ist Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege in Viersen. Frank Hänschen als Vorsitzender der Niederrheinischen Journalisten-Vereinigung (NJV) überreichte die Auszeichnung im Beisein von Viersens Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Kreisdirektor Ingo Schabrich in der Villa Marx.

Pauly stehe im positiven Sinne für den Begriff Heimat, setze sich für seine Stadt ein, sagte Laudatorin Susanne Böhling bei der Preisverleihung. Er habe entscheidend zum Erhalt des alten Jugendstilbades beigetragen und sei Motor des heute auch international anerkannten Skulpturenparks, der anfangs bei vielen Viersenern für Irritationen gesorgt habe. Pauly sorge mit bewahrenden Aktivitäten wie dem Erhalt von Stadtbild prägenden Gebäuden  für ein Stück Heimat und trage beispielsweise mit speziellen Stadtführungen dazu bei, Neubürger schneller zu integrieren.

„Der Preis ist eine niederrheinische Leuchte, der Preisträger nicht“, sagte Pauly in seiner Dankesrede im Beisein vieler früherer Träger der „Niederrhein-Leuchte“. Ein respektvoller Umgang mit den Medien sei für ihn eine Selbstverständlichkeit. Er habe sehr gute Erfahrungen mit der Presse gemacht und gestand, als Abiturient einmal selbst als Reporter gearbeitet zu haben.// Roland Busch

HISTORIE

Seit vielen Jahren verleiht die Niederrheinische Journalisten-Vereinigung (NJV) an Personen, die sich durch einen besonders offenen und fairen Umgang mit den Medien auszeichnen, die „Niederrhein-Leuchte“. Dabei handelt es sich um die Nachbildung eines römischen Öl-Lämpchens, wie es bei Ausgrabungen am Niederrhein gefunden wurde.

Als Ortsverein des Deutschen Journalisten-Verbandes ist die NJV zuständig für Krefeld und Teile des Kreises Viersen, weshalb der fünfköpfige Vorstand darauf achtet, dass es regelmäßig auch Kandidaten aus dem Kreisgebiet gibt.

NIEDERRHEIN-LEUCHTE 2017

Erstmals in Mönchengladbach

2016 haben wir mit der Vergabe der Leuchte pausiert. 2017 kamen nun im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem "Niederrheinischen Presseverein"
unsere Mönchengladbacher Kollegen zum Zuge. Sie verliehen den Journalistenpreis an Susanne Titz, die Direktorin des Museums Abteiberg.
Mehr über die gelungene Veranstaltung im Museum, an der auch vier Mitglieder der NJV teilnahmen, findet man hier.

NIEDERRHEIN-LEUCHTE 2015

NJV-Vorsitzender Frank Hänschen (l.) zeigt auf die Niederrhein-Leuchte von Generalintendant Michael Grosse (M.). Laudator Jürgen Karsten hält Grosses Urkunde in Händen. Foto: Markus Wöhrl

Journalisten ehren Generalintendanten

Der Journalistenpreis „Niederrhein-Leuchte“ ging in diesem Jahr an Michael Grosse, Generalintendant der Vereinigten Städtischen Bühnen von Krefeld und Mönchengladbach. Seit vielen Jahren belobigt die Niederrheinische Journalisten-Vereinigung (NJV) mit der Nachbildung einer römischen Grabbeigabe Persönlichkeiten, die sich durch ihren offenen und fairen Umgang mit der Presse auszeichnen.

In einer Feierstunde am 16. Juni in der Fabrik Heeder erhielt Grosse den Preis. NJV-Vorstandsmitglied Jürgen Karsten hob in seiner Laudatio nicht nur die Medien-Affinität Grosses hervor, sondern lobte auch sein gesamtes Wirken für das Stadttheater seit seinem Amtsantritt 2010.

Michael Grosse erklärte, den Preis für das ganze Team anzunehmen, folgerichtig hatte er auch einen großen Mitarbeiterstab zur Verleihung mitgebracht. Diese und die Journalisten erfreute der Theater-Chef, der auch selber gern auf der Bühne steht, nach seinen Dankesworten mit zwei Texten von Siegfried Lenz und Sándor Márai.

NIEDERRHEIN-LEUCHTE 2014

Die 2. Vorsitzende des NJV, Chrismie Fehrmann (li.), hielt die Laudatio für Preisträgerin Karin Meincke (Mitte). Gratulation kam natürlich auch vom NJV-Vorsitzenden Frank Hänschen (2.v.l.). Foto: Maya Hänschen


Die Niederrhein-Leuchte 2014 ist im August an die Krefelderin Karin Meincke gegangen. Journalisten aus Krefeld und dem Kreis Viersen würdigen damit den offenen und fairen Umgang der 61-Jährigen mit der Presse.

Zu den Medien hat Karin Meincke vielfältige Kontakte, wie die Laudatio der zweiten NJV-Vorsitzenden Chrismie Fehrmann verdeutlichte. Neben ihrem Hauptberuf als Oberin des DRK engagiert sich Meincke in zahlreichen Bereichen ehrenamtlich. Etwa seit zehn Jahren als Mitbegründerin im Krefelder Hospiz. Oder im Kinderzentrum Stups, das erst aus ihren Erfahrungen im ambulanten Kinderkrankenpflegedienst entstanden ist. Für die CDU sitzt Meincke im Stadtrat, bei der Kommunalwahl war sie Spitzenkandidatin, das Ehrenamt der zweiten Bürgermeisterin hat sie übernommen.

Fehrmann erinnerte in ihrer Rede aber auch an spontane Hilfsaktionen der Preisträgerin, etwa bei der Trennung siamesischer Zwillinge oder der Organisation eines Röntgengeräts für das nigerianische Dorf Nkpologwu. "Ihre Woche muss zehn Tage und der Tag muss 30 Stunden haben. Sie haben das Gesicht dieser Stadt verändert und geprägt."

Im Beisein vieler früherer Träger der Niederrhein-Leuchte dankte Karin Meincke im Lokschuppen des Nordbahnhofs für die Auszeichnung. Ohne die Medien wären viele Projekte so nicht möglich gewesen, sagte sie. Ein offener und ehrlicher Umgang mit den Medien habe sich bewährt.// Mirko Braunheim

NIEDERRHEIN-LEUCHTE 2013

NJV-Vorsitzenden Frank Hänschen (r.) bei der Verleihung der Niederrhein-Leuchte 2013 an Dr. Ansgar Reichmann (M.) mit Laudator Jürgen Karsten. Foto: S. van den Boom

Die Niederrhein-Leuchte 2013 ging am 17. Oktober an Dr. Ansgar Reichmann, Leiter der Biologischen Station Krickenbecker Seen.

„Ein überaus würdiger Preisträger“, wie Jürgen Karsten, Beisitzer im NJV-Vorstand, befand. „Er gibt der Natur eine Lobby“, führte Karsten weiter aus und erwähnte die zahlreichen Engagements Dr. Reichmanns. Das wichtigste jedoch sei (auch der Grund für die Ehrung) seine gute Öffentlichkeitsarbeit, über die hinaus er „immer mit Rat und Tat zur Seite steht“.

Nachdem ihm NJV-Vorsitzender Frank Hänschen die Niederrhein-Leuchte, Nachbildung einer römischen Grabbeigabe, überreicht hatte, bedankte sich Dr. Reichmann und betonte, die Ehrung für das ganze Team der Biologischen Station entgegen zu nehmen. Bei der Feierstunde in der Biologischen Station direkt an den Krickenbecker Seen waren auch zwei Vertreter des Trägervereins zugegen.

Journalistinnen und Journalisten der NJV trafen sich zur Preisverleihung in der Biologischen Station Krickenbecker Seen. Foto: S. van den Boom

NIEDERRHEIN-LEUCHTE 2012

NJV-Vorsitzender Frank Hänschen überreicht Dr. Detlef Horn seinen Preis. Foto: Maya Hänschen

Für den offenen und fairen Umgang mit den Medien wurde am 2. Oktober 2012 Dr. Detlef Horn mit der „Niederrhein-Leuchte“ geehrt.

Dr. Horn ist Vorstandsvorsitzender des Chemischen und Veterinär-Untersuchungsamtes Rhein-Ruhr-Wupper. NJV-Vorsitzender Frank Hänschen schilderte bei der Feier in der Krefelder Traditionsgaststätte Herbst Pitt seine Verdienste nicht nur in NRW, sondern auch beim Aufbau einer Lebensmittelüberwachung für 1,3 Milliarden Chinesen, um dann aber festzustellen: „Allein dafür bekommt man keine Niederrhein-Leuchte!“ Die erhielt Dr. Horn, dessen Institut den Ehec-Erreger entdeckte, dafür, dass er die Presse umfassend und verständlich informiert, dass er keine Anfrage unbeantwortet lässt und letztlich auch jeden Laien für seine Arbeit zu begeistern weiß.

Das merkte man im Anschluss daran, wie der Preisträger in seinen Dankesworten seine Tätigkeit darstellte: „Unser Job ist es, sicherzustellen, dass Sie bedenkenlos genießen können!“ Und: „Unsere Lebensmittel sind sicher, wir sind in einer beneidenswerten Situation.“

Die Niederrhein-Leuchte ist die Nachbildung einer römischen Grabbeigabe in Form eines Öllämpchens. Der NJV verleiht sie bereits seit Jahrzehnten jedes Jahr – vorausgesetzt, geeignete Preisträger werden gefunden.

NIEDERRHEIN-LEUCHTE 2011

Frank Hänschen (r.) verleiht die Niederrhein-Leuchte 2011 an Prof. Dr. Josef Klostermann. Foto: NJV

Preisträger der Niederrhein-Leuchte 2011 war Prof. Dr. Josef Klostermann, Direktor des Geologischen Landesdienstes in Krefeld. Er erhielt die Auszeichnung am 20. September.

Seine langjährigen Verdienste um den Geologischen Landesdienst und das ausgezeichnete Verhältnis zur Presse wurden in einer Feierstunde vom NJV-Vorsitzenden Frank Hänschen gewürdigt.

Prof. Klostermann, der als Geologe gern in Zeiträumen von Jahrmillionen denkt, brachte in seiner Dankesrede  – zur großen Freude der Journalistenrunde – einen ganzen Katalog aktueller berichtenswerter Themen mit, von der Geothermie bis zur Erdgasförderung.