Deutscher Journalisten-verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

Der Bildungsnewsletter

28. Mai 2020

DJV-NRW Bildungsnewsletter Juni 2020

Online-Seminare im 1. Halbjahr und Ausblick auf das 2. Halbjahr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das erste Halbjahr dieses denkwürdigen Jahres 2020 nähert sich dem Ende. Im Juni bieten wir Euch noch einmal eine ganze Reihe spannender Seminare an, bevor wir für einige Wochen in die Sommerpause gehen. Da wir uns noch immer im Corona-Krisenmodus befinden, verzichten wir weiterhin auf Präsenzseminare, hoffen aber, im zweiten Halbjahr wieder starten zu können. Erfreulicherweise hat sich gezeigt, dass die meisten Seminare und Workshops auch online wunderbar funktionieren und großen Zuspruch erhalten. Ein überschaubarer Teilnehmerkreis (maximal elf Personen), erfahrene und engagierte Referent*innen sowie die gut beherrschbare Technik machen’s möglich.

Ans Herz legen wollen wir Euch diesmal insbesondere zwei Veranstaltungen:

  • Das Krisenkommunikations-Seminar von Eva Werner am 16. Juni richtet sich an Journalist*innen in Pressestellen und PR-Verantwortliche, die sich auf einen Ernstfall wie etwa einen Covid-19-Ausbruch im eigenen Unternehmen richtig vorbereiten wollen.
  • Oskar Vitlif erklärt am 17. Juni in Businessnetzwerke journalistisch nutzen, warum Xing und LinkedIn wichtige Plattformen für Journalist*innen sind und wie man sie gewinnbringend bespielt. Dieses Seminar bildet den Auftakt für unsere neue Social-Media-Reihe, die wir nach der Sommerpause mit Angeboten u.a. zu YouTube, Instagram und Pinterest fortsetzen. Ab der dritten Buchung in dieser Reihe gewähren wir einen Rabatt von 10 Prozent.


Hier kommen die Online-Seminare im Juni, in denen noch Plätze frei sind:

9. Juni: Als Journalist*in im Internet sichtbarer werden *NEU*

Twitter, Xing, das eigene Blog: Online gibt es sehr viele Möglichkeiten, als Journalist*in sichtbarer zu werden. Doch erstens hat jede Plattform Vor- und Nachteile, zweitens erreicht man über sie ganz unterschiedliche Zielgruppen und drittens muss man glücklicherweise nicht alle nutzen, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. Diese jedoch ist zunehmend wichtig, wenn man als Freiberufler*in neue Kunden gewinnen will. Auch als Festangestellte*r gibt es gute Gründe dafür, sichtbarer zu sein: So kann zum Beispiel ein Arbeitsplatzwechsel einfacher werden. In diesem Seminar bekommen Teilnehmer*innen einen Überblick über ihre Möglichkeiten sowie die Einsatz- und Funktionsmöglichkeiten der unterschiedlichen Plattformen. https://t1p.de/ckku

16. Juni: Krisenkommunikation – während Corona und allgemein *NEU*

Die Coronakrise ist ein Spezialfall der Krisenkommunikation, ein sogenanntes Black Swan Event. Worauf gilt es jetzt in der Kommunikation besonders zu achten? In diesem Workshop erwarten uns Best Practice aus Politik und Unternehmen. In eigenen Übungen erarbeiten wir passende Strategien. Darüber hinaus geht es um generelle Fragen der Krisenkommunikation. Wie setzt man Emotionen richtig ein, wie reagiert man auf einen Shitstorm? Wie sieht ein Krisenplan aus und was gilt es dabei zu beachten? Die richtige Vorbereitung auf den Ernstfall umfasst stets auch Marketingmaßnahmen, die zusehends mit den klassischen Kommunikationstools einhergehen. https://t1p.de/g4mq

17. Juni: Business-Netzwerke journalistisch nutzen *NEU*

Lange Zeit galten sie als Randerscheinung, doch Business-Netzwerke wie XING und LinkedIn wachsen im deutschsprachigen Umfeld stetig. LinkedIn, das zum Microsoft Konzern gehört, wächst inzwischen viel schneller als das deutsche Pendant. Grund genug, dass viele Medienmarken sich und ihre Inhalte auf den Business-Plattformen präsentieren. Im Seminar bekommen wir einen Überblick zur Funktionsweise der zwei großen Anbieter und entwickeln gemeinsam Strategien, um Inhalte über die Plattformen zu verbreiten. So lernen wir, die Stärken und Schwächen der Netzwerke zu erkennen und sie privat und journalistisch für uns zu nutzen. https://t1p.de/3tr7

18. Juni: Einfach gendern: Lösungen für die Praxis *NEU*

Sprachlich schön und gendersensibel formulieren, jenseits politischer Grabenkämpfe und linguistischer Grundsatzdiskussionen. Wie das geht, lernen wir in diesem Seminar. Anschließend wissen wir, warum das Thema für die deutsche Sprache relevant ist, welche Probleme und Lösungsansätze es gibt, wie andere Sprachen damit umgehen. Und wir kennen eine ganze Reihe an Techniken und Möglichkeiten, unsere Texte so zu formulieren, dass sie schön und gendersensibel sind. https://t1p.de/ppsp

Alle Online-Seminare finden auf GoToMeeting statt. Einen Überblick über alle Seminare gibt es wie immer hier: www.djv-nrw.de/seminare-nrw.

Während des ersten Halbjahrs 2020 bieten wir Mitgliedern (Nichtmitgliedern) eine Teilnahme an unseren Online-Seminaren zum Coronakrisen-Solidaritätspreis von 63 Euro (94 Euro) für Tagesseminare, 40 Euro (60 Euro) für Halbtagesseminare und 126 Euro (188 Euro) für Zwei-Tages-Seminare an.

Auch für das zweite Halbjahr planen wir viele spannende Weiterbildungen, über die wir Euch in den nächsten Newslettern ausführlich informieren.

Zu einem Thema würden wir gern jetzt schon Euer Feedback einholen, damit wir es im Herbst/Winter 2020 verbindlich einplanen können: Wer hat Interesse am Training „Journalistischer Umgang mit Personen des (rechts)extremen Spektrums“? Investigativjournalist und RBB-Reporter Olaf Sundermeyer ist bereit, einen entsprechenden Workshop bei uns zu geben, wenn sich genügend Interessenten finden. Bitte meldet Euch dazu kurz per E-Mail bei Eva Alberty: eva.albertyspamfilter@djv-nrwspamfilter.de.

Herzliche Grüße und bleibt gesund!

Euer Bildungs-Team vom DJV-NRW Anna von Garmissen & Eva Alberty