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Der DJV in der DW

„Gefahr für journalistische Substanz“

Millionenkürzung im DW-Etat

„Gefahr für journalistische Substanz“

Personalrat und der DJV-Betriebsgruppe der DW kritisieren Einsparung von zehn Millionen Euro.
https://www.djv-nrw.de/beruf-und-betrieb/der-djv-in-der-dw/
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Einladung DJV-Betriebsgruppenversammlung in der DW

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr, das grade begonnen hat, wird angesichts der Etatkürzungen sicherlich kein einfaches für die Deutsche Welle sein.

Umso mehr kommt es auf unser Engagement und klare Kante vom DJV an - für gute Arbeitsbedingungen, Fairness und guten Journalismus! Es ist Zeit für einen Ausblick und einen offenen Austausch darüber, was uns wichtig ist.

Deshalb laden wir Dich herzlich ein zu einer DJV-Betriebsgruppenversammlung am 3. Februar um 17 Uhr im Raum Nauen (2.01.102). EINLADUNG DOWNLOAD

Wenn Du nicht vor Ort sein kannst, schalte Dich gerne per MS-Teams zu: teams.microsoft.com/meet/38721646643068

Die Tagesordnung:

TOP 1. Geschäftsbericht (Eugen Theise)

TOP 2. Ausblick auf 2026 - Positionierung zu den Sparmaßnahmen, Aktionen und politischen Gesprächen. Tarifverhandlungen (Prioritäten, Forderungen und eventuelle Vorschläge für die Tarifkommission)

TOP 3. Verschiedenes

Der Betriebsgruppenvorstand freut sich auf einen Austausch mit Euch!

Liebe Grüße

Eugen Theise
DJV-Betriebsgruppenvorsitzender DW

eugen.theise@dw.com

Invitation DJV-Union Workplace Group Meeting at DW

 

Dear colleagues,

in light of budget cuts, the year that has begun will certainly not be an easy one for Deutsche Welle. This makes our commitment and the DJV's clear stance all the more important - for good working conditions, fairness, and quality journalism! It is time to look ahead and have an open discussion about what is important to us.

We will meet for a DJV-Union workplace group meeting at DW

Tuesday, february 3, at 5 pm in the Nauen Room (2.01.102). INVITATION DOWNLOAD

Those who cannot be there in person are welcome to join via MS Teams:
teams.microsoft.com/meet/38721646643068

The agenda:

Item 1. Annual report (Eugen Theise)

Item 2. Outlook for 2026 - Position on cost-cutting measures, campains, and political discussions. Collective bargaining (priorities, demands, and possible proposals for the bargaining committee)

Item 3. Miscellaneous

The DJV union workplace group committee looks forward to discussing these topics with you!

Best regards,

Eugen Theise,  chairman
DJV-Union workplace group at DW

eugen.theise@dw.com

Haushaltsausschuss des Bundestages kürzt Mittel für DW um zehn Millionen Euro

Auf vehemente Kritik von Personalrat und der DJV-Betriebsgruppe der Deutschen Welle ist die überraschende Entscheidung der Bundesregierung gestoßen, den Betriebsetat des Senders um 10 Millionen Euro zu kürzen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte die Kürzungen kürzlich in seiner Bereinigungssitzung zum Etat 2026 beschlossen.

„Diese kurzsichtige politische Entscheidung schwächt den deutschen Auslandsrundfunk in einem Moment, wo er so wichtig ist wie nie zuvor“, kommentiert Eugen Theise, Vorsitzender der DJV-Betriebsgruppe am Bonner Standort der DW und Vorsitzender des Örtlichen Personalrats. „Sie widerspricht dem Koalitionsvertrag, in dem sich die Regierungskoalition zur Stärkung der DW bekannte und muss revidiert werden!“ Für Theise markiert die Etatkürzung einen schweren Schlag gegen den demokratischen Auftrag der Deutschen Welle. „Er ist besonders schmerzhaft angesichts notweniger Investitionen in die Digitalisierung und des fehlenden Ausgleichs der Tarifsteigerungen. Diese Finanzierungskrise gefährdet die journalistische Substanz der DW“, befürchtet Theise.

Die Örtlichen Personalratsvorsitzenden der DW-Standorte in Bonn und Berlin, Theise und Klaus Barm, haben sich gestern mit einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt und fordern im Namen der 4.000 Beschäftigten eine Rücknahme der Kürzungen. Bereits 2024 habe die Deutsche Welle Einsparungen im Gesamtvolumen von 20 Mio. Euro umgesetzt. Jetzt sollen weitere zehn Mio. eingespart werden – und das in einer Phase, in der sich der Sender angesichts des digitalen Wandels neu aufstelle. „Die Deutsche Welle hat in den letzten Jahren weltweit enorm an Reichweite und Relevanz gewonnen. Diesen Erfolg sehen wir nun in Gefahr“, kritisieren die Personalratsvorsitzenden.

Auch die DJV-Betriebsgruppe stuft die Kürzung als „groteske Fehlentscheidung“ ein. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichnen die Betriebsgruppen in Bonn und Berlin die Millionen-Einsparung als „nicht nachvollziehbar und politisch absurd“ – insbesondere in einer Zeit, in der die Pressefreiheit immer mehr unter Druck stehe. Sie fordern, dass die Kürzungen vor allem nicht zu Lasten der journalistischen Qualität des Senders gehen dürfe. „Klar ist: Je stärker wir hier kürzen, umso mehr schwächen wir uns selbst“, so die beiden DJV-Betriebsgruppen. Sie planen, die Geschäftsleitung und Intendantin Barbara Massing dabei zu unterstützen, den Sparbetrag zu erbringen. Höchste Priorität müsse dabei der Erhalt von Arbeitsplätzen haben. „Wir dürfen nicht einfach wegwerfen, was wir uns mit jahrelanger Arbeit aufgebaut haben, nur weil ein paar Politiker die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben!“ 

Die Betriebsgruppen gehen davon aus, dass es extrem schwer wird, die Entscheidung noch abzuwenden. Man wolle sich deshalb darauf konzentrieren, „dass sich dieses politische Desaster beim nächsten Etat nicht wiederholt. Das heißt für uns alle: Noch mehr für unsere Arbeit werben, noch mehr überzeugen, dass wir wichtig sind und dass die Welt uns braucht!“

Die Deutsche Welle hat 337 Millionen wöchentliche Nutzer:innen und erreicht so viele Menschen wie nie zuvor. Der Gesamtetat liegt 2025 bei 425 Millionen Euro.

 

The Bundestag Budget Committee cuts funding for DW by ten million euros

"This endangers the journalistic substance of Deutsche Welle"


The surprising decision by the federal government to cut the operations budget of the broadcaster by 10 million euros has met with vehement criticism from the staff council and the DJV works group of Deutsche Welle. The Budget Committee of the German Bundestag had recently approved the cuts in its reconciliation session for the 2026 budget.

"This short-sighted political decision weakens German foreign broadcasting at a time when it is more important than ever," commented Eugen Theise, Chairman of the DJV company group at the Bonn site of DW and Chairman of the Local Staff Council. "It contradicts the coalition agreement, in which the governing coalition committed to strengthening DW, and must be reversed!" For Theise, the budget cuts represent a severe blow to Deutsche Welle’s democratic mandate. "It is especially painful given the necessary investments in digitalization and the lack of compensation for wage increases. "This financial crisis endangers the journalistic substance of DW,“ fears Theise.

The local staff council chairpersons of the DW locations in Bonn and Berlin, Theise and Klaus Barm, addressed an open letter to the federal government yesterday, demanding on behalf of the 4,000 employees a reversal of the cuts. Already in 2024, Deutsche Welle implemented savings totaling 20 million euros. Now a further ten million is to be saved – and that at a time when the broadcaster is reorganizing itself in light of digital transformation. „Deutsche Welle has gained enormous reach and relevance worldwide in recent years. We now see this success at risk,“ criticize the staff council chairpersons.

The DJV works council also classifies the cut as a “grotesque misjudgment.” In a joint statement, the works councils in Bonn and Berlin describe the multi-million saving as “incomprehensible and politically absurd” – especially at a time when press freedom is increasingly under pressure. They demand that the cuts should not primarily be at the expense of the broadcaster’s journalistic quality. “One thing is clear: the more we cut here, the more we weaken ourselves,” said the two DJV works councils. They plan to support the management and Director Barbara Massing in achieving the savings target. Ensuring the preservation of jobs must be the highest priority. “We must not simply throw away what we have built up over years of work just because a few politicians have failed to read the signs of the times!”

The works councils assume that it will be extremely difficult to reverse the decision. They want to focus on 'ensuring that this political disaster does not happen again with the next budget. That means for all of us: Promote our work even more, convince even more people that we are important and that the world needs us!'

Deutsche Welle has 337 million weekly users and is reaching more people than ever before. The total budget for 2025 is 425 million euros.

Presseausweisaktion im Bonner Funkhaus der DW

Der bundeseinheitliche Presseausweis als sinnvoller Begleiter im journalistischen Alltag stand im Fokus einer Info-Aktion der DJV-Betriebsgruppe am Bonner Standort der Deutschen Welle. Auf dem Weg in die Kantine konnten sich DW-Kolleg:innen informieren und sogar einen Presseausweis über einen QR-Code direkt digital beantragen – egal, ob sie Mitglieder im DJV sind oder nicht.

​Interessierte Redakteur:innen konnten sich über die Aktivitäten des DJV informieren und sich von zahlreichen Vorteilen einer Mitgliedschaft überzeugen.

​Für die Kolleg:innen der DJV-Betriebsgruppe waren der Personalratsvorsitzende Eugen Theise und die Kolleginnen Rayna Breuer und Başak Demir Caffi am Start. „Es war das eine kurzweilige Aktion mit vielen interessanten Gesprächen und wichtigen Impulsen“, freute sich Theise.

The nationwide press card, a useful companion in everyday journalistic work, was the focus of an information campaign by the DJV works council at Deutsche Welle's Bonn site. On their way to the canteen, DW colleagues were able to find out more and even apply for a press card directly online via a QR code – regardless of whether they are members of the DJV or not.

Interested editors were able to find out about the DJV's activities and learn about the numerous benefits of membership.

The DJV works council group was represented by staff council chair Eugen Theise and colleagues Rayna Breuer and Başak Demir Caffi. ‘It was an entertaining event with many interesting conversations and important insights,’ said Theise.

Staffelübergabe im Bonner Personalrat der Deutschen Welle // Handover at Deutsche Welle's staff council in Bonn

Nach DJV-Urgestein und langjährigem ÖPR-Vorsitzenden Daniel Scheschkewitz übernimmt nun Eugen Theise den Vorsitz im Gremium. "Ich danke den Kolleginnen und Kollegen für das Vertrauen und bin mir der großen Verantwortung dieser Aufgabe bewusst", so Theise. Er will den integrativen Stil seines Vorgängers im Personalrat weiterleben, aber auch klare Kante zeigen, wenn es darauf ankommt. "Wir sind ein tolles Team! Ganz besonders freue ich mich, dass wir als DJV mit Rayna Breuer eine kluge, engagierte Kollegin für eine Teilfreistellung zur Unterstützung des ÖPR-Vorstands gewinnen konnten", - sagt der neue Vorsitzende.

Following DJV veteran and long-standing ÖPR chair Daniel Scheschkewitz, Eugen Theise is now taking over as chair of the committee. ‘I would like to thank my colleagues for their trust and am aware of the great responsibility that this task entails,’ said Theise. He intends to continue his predecessor's inclusive style in the staff council, but also to take a clear stance when necessary. ‘We are a great team! I am particularly pleased that we at the DJV have been able to recruit Rayna Breuer, an intelligent and committed colleague, to support the ÖPR board on a part-time basis,’ said the new chairman.


Deutsche Welle: Betriebsgruppe fordert staatliche Grundfinanzierung für DW-Akademie

Die DJV-Betriebsgruppe der Deutschen Welle (DW) in Bonn begrüßt die im Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU zugesagte Stärkung des Senders und die Ankündigung, die gesetzliche Grundlage der DW zu novellieren. „Dieses Signal ist in Zeiten aggressiver antiliberaler Propaganda aus Russland und der Zerschlagung des freiheitlichen Auslandsrundfunks in den USA wichtiger denn je!“, formuliert es der Betriebsgruppenvorsitzende Eugen Theise. „Mit Sorge erfüllt uns allerdings die Tatsache, dass die DW-Zusage im aktuellen Koalitionsvertrag mit nur einem einzigen Satz so kurz und so unkonkret wie noch nie in den vergangenen 20 Jahren ausgefallen ist.“ Negativ falle insbesondere auf, dass ein Hinweis auf die Bedeutung der DW-Akademie - nach einer ausdrücklichen Erwähnung im Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2021 – dieses Mal fehlt. „Wir fordern die Geschäftsleitung der Deutschen Welle auf, sich dennoch im Austausch mit politischen Entscheidungsträgern mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass der DW-Akademie endlich eine staatliche Grundfinanzierung garantiert wird“, schreibt die Betriebsgruppe. „Der Einsatz der Kolleginnen und Kollegen für die Pressefreiheit und Medienkompetenz weltweit ist viel zu wichtig, um ständig in Angst vor den nächsten Kürzungen arbeiten zu müssen!“

Tarifverhandlungen // Wage negotiations

Come Together

10,5 Prozent mehr Lohn und mehr Gerechtigkeit im Betrieb!
Am kommenden Donnerstag kommen die Gewerkschaften und die Geschäftsleitung zum ersten Termin der Tarifverhandlungen zusammen. Dies ist nötig, weil der gültige Tarifvertrag zum 30. Juni 2024 ausgelaufen war. Der DJV fordert Einkommenssteigerungen von insgesamt 10,5 Prozent für Feste und Freie. Die Forderungen im Einzelnen:

10.5 percent wage increase and more justice in the company!
Next Thursday, the trade unions and management will meet for the first date of collective bargaining. This is necessary because the current collective agreement expired on June 30, 2024. The DJV is demanding income increases totaling 10.5 percent for permanent and freelance employees. The demands in detail:

Tarifverhandlungen 2024: Come Together!

Tarifrunde Deutsche Welle gestartet: Angemessene Erhöhung gefordert

18. Juli 2024

Der Deutsche Journalisten-Verband setzt sich für eine angemessene Erhöhung von Gehältern und Honoraren der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Welle ein.

Vor dem Hintergrund des erhöhten Bundeszuschusses für den deutschen Auslandssender im Entwurf des Haushaltsplans 2025 stehen die finanziellen Mittel zur Verfügung, um die Einkommen der DW-Beschäftigten im notwendigen Umfang zu erhöhen. Der DJV fordert 10,5 Prozent mehr Gehalt bzw. Honorar im Volumen bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten. Außerdem sind substanzielle Verbesserungen beim Bestandsschutz der Freien erforderlich. „Die Aufgaben und Herausforderungen für die Journalistinnen und Journalisten der Deutschen Welle sind immens“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. „Die Welle ist eine Fackel der Demokratie im Ausland, insbesondere in autokratisch regierten Staaten. Dem muss die Bezahlung der Beschäftigten Rechnung tragen.“

Der DJV-Vorsitzende wertet in dem Zusammenhang aktuelle Äußerungen von Kulturstaatsministerin Claudia Roth zur Finanzausstattung der Kultureinrichtungen als „ermutigendes Signal“. Roth hatte in einem Interview erklärt: „Der Kampf gegen Desinformation bedeutet auch, dass Deutschland im Ausland mit journalistischer Qualität vertreten ist. Deswegen sichern wir die Deutsche Welle ebenfalls durch einen Mittelaufwuchs ab.“ Die Geschäftsführung des Senders sieht Beuster in der Verantwortung, konstruktive und zielgerichtete Tarifverhandlungen zu führen. In der Auftaktrunde wurde von Seiten des Senders noch kein Tarifangebot vorgelegt.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner
Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Der DJV berät und vertritt freie und feste Mitarbeiter:innen. Im Verband könnt ihr Euch für den Journalismus und die Kolleg:innen in der Deutschen Welle engagieren und Euren Beruf aktiv mitgestalten. Helft mit, Grundwerte und Ziele des Journalismus in der DW weiter zu entwickeln. Und nehmt die Dienstleistungen in Anspruch, die der DJV seinen 33.000 Mitgliedern anbietet.

Fachausschuss Rundfunk im DJV-NRW

Im Fachausschuss (FA) Rundfunk treffen Journalisten aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dem privaten Rundfunk zusammen. In der Diskussion verschiedener Themen stellen die FA-Mitglieder häufig fest: Arbeitsbedingungen und Aufgaben der beiden Säulen des dualen Rundfunksystems ähneln sich und nähern sich an. Darüber hinaus erlaubt Ihnen die Mitarbeit im Fachausschuss Rundfunk den fachlichen Austausch mit Kollegen sowie die ehrenamtliche Mitarbeit im Verband. Der Fachausschuss steht in direktem Kontakt zum Landesvorstand des Verbandes und kann so wichtige Themen weitergeben und seinen Einfluss geltend machen.

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Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im DJV-NRW gibt es viele. Überzeugt euch selbst.

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Kontakt: DJV-NRW

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