Wir bringen Schulen, Volkshochschulen und Journalist:innen zusammen.
DJV macht Schule
DJV-NRW ist Partner von Journalismus macht Schule (JmS)
In Nordrhein-Westfalen steht der DJV-NRW dem bundesweit aufgestellten Verein Journalismus macht Schule als Partner zur Verfügung. Wir bringen Schulen (seit Mai 2024 auch Volkshochschulen) und Journalist:innen zusammen.
Im Umgang mit Medien wird es immer wichtiger, Informationen von Halbwahrheiten und Falschnachrichten unterscheiden zu können. Diese Nachrichtenkompetenz sollte auch in den Schulen vermittelt werden. Bereits seit vielen Jahren engagieren sich journalistische Kolleg:innen in diesem Themenfeld. Sie besuchen Unterrrichtsstunden oder unterstützen dabei, Lehreinheiten zu journalistischen Themen zu entwickeln. Viele Medien und Bildungsorganisationen haben sich zudem im Jahr 2020 zum bundesweiten Bündnis Journalismus macht Schule zusammengeschlossen. Mit Tipps und Tools für den Klassenraum will die Initiative dazu beitragen, Medienkompetenz und praktische Kenntnisse zu vermitteln, vor Ort in den Schulen und auch für den digitalen Fernunterricht.
Das steckt dahinter: Die Initiative Journalismus macht Schule will helfen, Erfahrungen und Unterrichtsmaterialien zu bündeln und Unterrichtsbesuche von Journalist:innen zu vermitteln. Deshalb haben sich Journalist:innen der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, von ARD-Anstalten, des ZDF, von CORRECTIV, der Reporterfabrik, der Lie Detectors, des Netzwerks Recherche, von Journalistenschulen und Universitäten, mit Akteuren der Lehrerfortbildung und Medienpädagogen, Medienanstalten und Institutionen der politischen Bildung zusammengetan, um diese Aufgabe zu erfüllen. Ziel ist es, in einer koordinierten und nachhaltigen Anstrengung von Medienschaffenden und Lehrenden, Schüler:innen zu kompetenten Akteuren in der demokratischen Öffentlichkeit zu machen.
Fragen einfach wegzoomen!
Für interessierte Journalist:innen, die Fragen rund um Klassenbesuche haben, gibt es von Journalismus macht Schule eine monatliche offene Sprechstunde jeweils am ersten Montag im Monat von 16 bis 17 Uhr. Zur Sprache kommen kann dabei thematisch wirklich alles, von Ablauf und Organisation über Inhalte, Vorbereitung und Materialien. Und auch, wer sich nur grundsätzlich informieren möchte, ist in der Sprechstunde genau richtig! Wir freuen uns über alle Fragen. Für die bessere Planbarkeit bitte meldet euch hier für die Sprechstunde an.
Bundesweite Aktionstage #PressefreiheitMachtSchule 2026
„Wo Pressefreiheit unter Druck gerät, gerät auch die Demokratie ins Wanken. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen lernen, wie Journalismus funktioniert und warum verlässliche Informationen entscheidend sind. Unsere Aktionen zum Internationalen Tag der Pressefreiheit rücken genau das in den Fokus. Dazu bringen wir Schüler und Schülerinnen bundesweit mit Journalisten und Journalistinnen ins Gespräch – getragen wird das Ganze von einem starken Netzwerk engagierter Medienprofis.“ Klaus Ott, 1. Vorsitzender von “Journalismus macht Schule” (JmS)
Pressemitteilung von Journalismus macht Schule e.V.
Die weltweite Lage der Pressefreiheit befindet sich auf einem Tiefstand. Die internationale Situation hat sich auch im Jahr 2025 weiter verschärft. Das zeigt die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (RSF). Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Staaten, in denen die Lage in Bezug auf die Pressefreiheit als sehr ernst eingestuft wird. Medienschaffende riskieren u.a. Haftstrafen, wenn sie kritisch über Regierungen berichten. Zwar sind solche Zustände in Deutschland nicht gegeben, dennoch wird der ökonomische Druck immer größer und auch hier sehen sich Journalist:innen zunehmend Anfeindungen ausgesetzt – etwa durch Angriffe und Bedrohungen bei Demonstrationen, im Internet oder Parteiveranstaltungen.
Vor diesem Hintergrund weitet der gemeinnützige Verein Journalismus macht Schule e.V. (JmS) rund um den Internationalen Tag der Pressefreiheit am 03. Mai 2026 abermals seine bundesweiten Schulbesuche aus. Ziel ist es, die Bedeutung freier Berichterstattung für eine funktionierende Demokratie sichtbar zu machen und die Nachrichten- und Informationskompetenz von Schüler:innen nachhaltig zu stärken.
Seit Jahren nutzt der Verein den Internationalen Tag der Pressefreiheit als festen Anlass, um Journalist:innen aus unterschiedlichen Medien direkt in die Klassenzimmer zu bringen. In Schulgesprächen vermitteln sie praxisnah, wie Nachrichten entstehen, welchen Herausforderungen Journalist:innen in ihrem Arbeitsalltag begegnen und warum eine unabhängige Presse unverzichtbar für demokratische Gesellschaften ist. Neben zahlreichen Lokaljournalist:innen verschiedener Medienhäuser in ganz Deutschland, unterstützen auch viele renommierte Journalist:innen die Aktion.
Ergänzend zu den Schulbesuchen finden in allen Bundesländern Workshops, Veranstaltungen und Aktionen zur Stärkung der Informations- und Nachrichtenkompetenz statt. Diese Angebote werden gemeinsam mit regionalen Partnern und Mitgliedern entwickelt und richten sich gezielt an Schulklassen und Lehrkräfte. Eine Übersicht aller Angebote, die auch zur Anmeldung führt, ist auf den jeweiligen Länderseiten der Webseite von Journalismus macht Schule zu finden und wird fortlaufend bis zum 3. Mai aktualisiert.
Zur Landingpage mit dem Programm und den Anmeldeinformationen von #PressefreiheitMachtSchule in NRW.
JmS in NRW kooperiert mit dem Landesverband der Volkshochschulen
28. Mai 2024 (Pressemitteilung)
Verlässliches Wissen über Journalismus wird in Zeiten von Fake News und Medienmanipulationen immer wichtiger. Deshalb unterstützt in NRW die Initiative „Journalismus macht Schule“ (JmS) ab sofort Volkshochschulen dabei, durch Veranstaltungen mit Journalist:innen Medienkompetenz und Fakten über Qualitätsjournalismus aus erster Hand zu vermitteln.
In NRW koordinieren die Reporterfabrik von CORRECTIV in Essen und der Deutsche Journalisten-Verband, Landesverband NRW (DJV-NRW), die Aktivitäten des bundesweiten Vereins „Journalismus macht Schule“ (JmS). Seit 2020 organisiert der Verein regelmäßig Besuche von Journalistinnen und Journalisten im Unterricht. „Wir bringen damit seit Jahren erfolgreich Schulklassen und Medienprofis zusammen und öffnen unser Angebot jetzt gern auch für Volkshochschulen, die sich an interessierte Erwachsene wenden“, sagt JmS-Koordinatorin Miriam Bunjes von der Reporterfabrik.
„Journalismus macht Schule“ übernimmt in NRW nun das Matching zwischen einerseits den Volkshochschulen, die Journalist:innen für ihre Veranstaltungen suchen und andererseits den Medienschaffenden, die sich für solche Besuche ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Interessierte Volkshochschulen und engagierte Journalist:innen können sich auf reporter4you.de mit wenigen Klicks für das interne Matching registrieren. JmS führt Anfragen und Angebote zusammen – genauso, wie es schon seit vier Jahren für die Schulbesuche in NRW erfolgreich geschieht.
„Medienkompetenz wird immer wichtiger für den Erhalt unserer Demokratie“, betont Volkmar Kah, Geschäftsführer des DJV-NRW. „Wer könnte sie besser vermitteln als die Menschen, die täglich selbst Qualitätsjournalismus herstellen? Deshalb machen wir uns stark dafür, dass Journalist:innen ihr Handwerk erklären und mit Jugendlichen und Erwachsenen darüber ins Gespräch kommen, wie Medien gemacht werden“, so Kah. „Wir alle sind täglich mit einer Flut von Informationen konfrontiert“, ergänzt Celia Sokolowsky, Vorstandsvorsitzende des vhs-Landesverbands. „Umso wichtiger ist es, seriöse Nachrichten von plumper Meinungsmache zu unterscheiden. Diese Urteilskompetenz zu schärfen, betrachten Volkshochschulen als wichtigen Bildungsauftrag.“
Kontakte für Rückfragen:
Deutscher Journalisten-Verband, Landesverband NRW e.V.: Carmen Molitor, Referat für Kommunikation und Marketing, Tel: 0211-23399-30, Email: information@djv-nrw.de.
Humboldtstraße 9, 40237 Düsseldorf
Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V.: Simone Kaucher, Referentin Presse/ÖA, Tel: 0211-542141-16, Email: kaucher@vhs-nrw.de. Bismarckstraße 98, 40210 Düsseldorf
Für Schulen und Volkshochschulen
Lehrer:innen und VHS-Verantwortliche können sich über ein Kontaktformular für einen gewünschten Schul- oder VHS-Besuch anmelden. Abgefragt werden unter anderem Klassenstufe, Dauer und das Thema des Besuchs. Sollte ein/e registrierte Journalist:in zu den Wünschen passen, vermitteln wir die Kontaktdaten. Klassen- und VHS-Besuche sind auch digital möglich.
Unterrichtsmaterial
Interessierten Journalist:innen bietet der Verein Journalismus macht Schule vielfältiges Unterrichtsmaterial an, das sie bei Bedarf verwenden können. Zudem gibt es Hilfestellungen für Kolleg:innen, die zwar einen Klassen- oder VHS-Besuch übernehmen möchten, aber etwas Unterstützung bei der Vorbereitung und der Umsetzung brauchen.
Für Journalist:innen
Interessierte Journalist:innen, die gern vor Schüler:innen oder in Volkshochschulen über ihre Arbeit berichten möchten, können sich dazu in eine Liste eintragen. Sobald eine Schule oder VHS in der Nähe eine entsprechende Anfrage stellt, werden die Kontaktdaten vermittelt. Klassenbesuche können sowohl vor Ort im Schul- oder VHS-Gebäude oder digital realisiert werden.
Kontakt
Ansprechpartnerin DJV-NRW
Carmen Molitor, 0211- 23399-30
E-Mail: schule@djv-nrw.de
Ansprechpartnerin Reporterfabrik
Miriam Bunjes, 0178 - 210 3969
E-Mail: miriam.bunjes@correctiv.org
Videomaterial von Journalismus macht Schule
Was Journalist:innen erwartet und wie man sich vorbereitet
Die beiden NDR-Reporter Carolin Fromm und Christian Deker erläutern in einem Video-Webinar, wie sie bei ihren Schulbesuchen vorgehen, was Journalist:innen erwartet und wie man sich vorbereitet.
Journalismus macht Schule / Schulbesuch #3 / Webinar zu Schulbesuchen / Einleitung
Ist die Pandemie im Griff?
Kostenloser Online-Kurs der Reporterfabrik für Schüler*innen und Lehrer*innen. Haben wir überreagiert, aus Angst, zu wenig zu tun? Oder haben sogar die Leute recht, die das Virus für nicht gefährlicher halten als das normale saisonale Grippevirus? Auf einige Fragen gibt Maja Weber in diesem Workshop Antworten.
Reporterfabrik.org / Workshop 130 / Corona - Die zweite Welle / Kapitel 01
Wie man SchülerInnen ermuntert, Forderungen zu artikulieren.
Demokratische Teilhabe ist für Jugendliche der beste Zugang, um Demokratie zu verstehen und mitzugestalten. In einem Crash-Kurs lernen sie, wie man mit dem Handy Videos macht, ohne schneiden zu müssen. Und so die eigenen Interessen veranschaulicht.