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Personalratswahlen 2024 am 4. und 5. Juni

Für unsere Zukunft!


Vielen Dank für Euer Vertrauen: Sieben Sitze bei der Personalratswahl 2024

Vielen Dank für Eure Stimmen bei der Personalratswahl! Der DJV im WDR ist mit sieben Sitzen erneut zweitstärkste Kraft im Personalrat geworden. Damit haben wir einen Sitz mehr gewonnen als zuvor. Das werten wir als Vertrauensbeweis und danken unseren Wähler:innen.

Ein frischer Teamgeist, viele Gespräche mit Mitarbeitenden und ein gutes Wahlprogramm haben uns stark gemacht. Wir freuen uns über den Erfolg und kämpfen gestärkt für unsere Zukunft. Die nächsten vier Jahre werden auch für den WDR eine Herausforderung. Da braucht es starke Personalräte und Gewerkschaften.

Wir danken für Euer Vertrauen, liebe Kolleg:innen! Wir werden uns auch in den nächsten vier Jahren mit Nachdruck für Eure Interessen einsetzen und alles dafür tun, dass der WDR nicht nur mit Qualitätsjournalismus glänzt, sondern auch ein guter Arbeitgeber ist.

In den nächsten Tagen nehmen wir Gespräche mit den Gewerkschaftslisten von ver.di, VRFF und Unisono auf. Gleichzeitig werden die Vertreteri:nnen der jeweiligen Gewerkschaften über die neue Führung des Personalrats beraten.

Wer für Euch (erneut) im Personalrat vertreten ist:

  • Stephanie Funk-Hajdamowicz, freie Journalistin
  • Nicolas Parman, Redakteur
  • Miltiadis Oulios, freier Journalist
  • Iris Spangenberg, Assistentin/Sachbearbeiterin
  • Stephan Hackenbroch, freier Journalist
  • Joachim Ropertz, Redakteur
  • Doro Blome-Müller, freie Journalistin

Mit Eurer Unterstützung gehen wir in die nächste Legislatur der Personalräte. Packen wir es gemeinsam an!

Wir sind für Euch da: Meldet Euch, wenn Ihr etwas braucht!

Sprecht uns an! Oder schreibt uns gerne eine E-Mail an djv@misaificawdr.de. Unsere Betriebsgruppe meldet sich dann so schnell wie möglich bei Euch.

Eine große Community

Im DJV im WDR organisieren sich Feste und Freie aus allen Bereichen des Programms: Hörfunk, Fernsehen, Online. Alle, die Mitglied im DJV sind und für den WDR arbeiten, gehören zur Betriebsgruppe.

Der DJV ist die größte deutsche und europäische Journalistengewerkschaft mit berufspolitischem Engagement für seine Mitglieder. Er vertritt alle, die mit journalistischem Programm zu tun haben. So gehören zur WDR-Betriebsgruppe z.B. auch Kameraleute, Cutter:innen oder Assistent:innen.

Informeller Austausch und Netzwerk

Als Betriebsgruppe möchten wir eine starke DJV-Vertretung im WDR erreichen. Gute interne Informationen und größtmögliche Transparenz sind absolute Voraussetzung dafür.
Wir laden regelmäßig zu Treffen ein, bei denen wir uns über unsere Arbeit, die Bedingungen und Veränderungen austauschen. Darüber hinaus organisieren wir offene Veranstaltungen mit externen Referenten zu Themen rund um unsere Arbeit und unsere Arbeitsbedingungen, sei es zu Großraumbüro, Urheberrecht oder Smartreporting.

Gerade in dieser Zeit des großen Wandels in allen Bereichen gibt es reichlich Themen, die den Beschäftigten auf den Nägeln brennen: Arbeitsverdichtung, journalistische Qualität, Kürzungen im Programm, Machtmissbrauch, unfaire Bezahlung… Im Kreis von Gleichgesinnten können wir Strategien für Forderungen und ein gemeinsames, solidarisches Vorgehen entwickeln.

Unterstützung – ob inhaltlich, logistisch oder juristisch – bekommen wir von der DJV-Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf.

Mitarbeit im Personalrat
Der Personalrat hat weitreichende Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte. Zum Beispiel bei Stellenbesetzungen, bei Arbeitszeit und Überstunden, bei Aus- und Weiterbildung oder Vergütung, bei Arbeits- und Gesundheitsschutz. Deswegen ist es wichtig, dass möglichst viele darin vertreten sind. Er ist bei der Erarbeitung von Dienstvereinbarungen beteiligt und entsendet Mitglieder in Fachausschüsse wie Programm- oder Wirtschaftsausschuss. Bei Umstrukturierungen setzt sich der Personalrat für Nachteilsausgleiche ein.
Der Personalrat bietet eine spezielle Freien-Sprechstunde an, bei der auch unsere DJV-Freien ihre Kompetenz und Erfahrung in der Beratung einbringen und viele Einzelprobleme lösen.

Unsere Kandidat:innen und das Wahlprogramm

Unser Team für den Personalrat in Köln

Unsere Ziele für Euch

DJV-Podcast für NRW: Superwahljahr im ÖRR

Kolleg:innen hören

Nicht nur in der Politik auch in unseren Medienbetrieben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks steht in diesem Jahr ein Superwahljahr an. Im Frühjahr werden dort die neuen Personalräte gewählt. Zwei, die sich nun schon seit mehr als zwei Jahren in dieser Funktion für Eure Rechte stark machen, sind Steffi Hajdamowicz und Daniel Scheschkewitz. Stephanie ist seit 2011 als Freienvertreterin im Personalrat des WDR engagiert und inzwischen dritte Vorsitzende. Daniel vertritt die Kolleginnen und Kollegen seit 2012 im Personalrat der Deutschen Welle in Bonn und ist dafür freigestellt.

In den vergangenen Jahren haben sie bereits viel für Euch erreichen können. Bei WDR können sich die festen und freien Beschäftigten auch dank der Personalräte über bessere Arbeitsbedingungen und Unterstützung bei Problemen freuen. Und auch bei der Deutschen Welle hat das Team um Daniel Scheschkewitz sehr viel erreichet: Dass noch mehr Kolleg:innen ein Sabbatjahr machen können, dass Beschäftigte in den Auslandsstudios auch wählen dürfen und nicht zuletzt der im letzten Jahr verbesserte Sozialplan geh auf sie zurück.

In der neusten Folge unseres DJV-Podcasts für NRW Ohne Block und Bleistift sind Stephanie und Daniel zu Gast bei unserem Host Sascha Fobbe. Gemeinsam diskutieren sie, warum die Personalratsarbeit so wichtig ist. Außerdem berichten sie von den im Mai und Juni erneut anstehenden Personalratswahlen: Wofür steht der DJV, wer tritt an und welche Ziele haben sie sich für die nächste Legislatur gesetzt?

Beide machen klar, warum es so wichtig ist, dass alle wählen gehen. Vor allem auch die Freien, die inzwischen endlich auch in beiden Medienbetrieben in den Personalräten vertreten werden. In den kommenden Jahren ist sowohl beim WDR als auch bei der Deutschen Welle Sparen angesagt. Da ist es besonders wichtig, möglichst viele DJV-Kolleg:innen im Personalrat zu wissen. Aber hört selbst!

DJV-Tour durch die WDR-Landesstudios

Im Vorfeld der WDR-Personalratswahl am 4. und 5. Juni haben unsere Personalratsmitglieder Frank Stach und Stephan Hackenbroch neun der elf WDR-Landesstudios besucht. Zwischen dem 30. April und dem 6. Mai waren die beiden an drei Tagen in Bielefeld, Dortmund, Wuppertal, Siegen, Bonn, Aachen, Münster, Essen und Duisburg unterwegs.

In zahlreichen Gesprächen mit festen und freien Kolleg:innen ging es dabei um verschiedene Themen. Dazu zählten die enorm gestiegene Arbeitsbelastung, die inhaltliche Ausrichtung des WDR-Programms sowie die angespannte Auftragslage für Freie. Besonders bei den Freien wächst die Zukunftsangst.

Interessant war, dass viele Kolleginnen und Kollegen den Zusammenhalt innerhalb der jeweiligen Studios als gut beschrieben haben. Allerdings gibt es deutliche Vorbehalte gegenüber strategischen Entscheidungen auf höheren Leitungsebenen. Ein konkretes Beispiel sind die Beiträge, die in allen Lokalzeiten einer entsprechenden Großregion gesendet werden. Der WDR spart dadurch bei der Fernseh-Lokalzeit, um in unterschiedliche digitale Produkte zu investieren. In einigen Studios herrscht jedoch die Befürchtung, dass diese Beiträge aufgrund fehlenden Ortsbezugs nicht mehr ins eigentliche Schema einer Lokalzeit passen. Für Freie bedeutet dies, dass in den Sendungen weniger Aufträge vergeben werden. Viele von ihnen zweifeln mittlerweile daran, bis zum Renteneintritt frei im WDR arbeiten zu können.

Stephan Hackenbroch betont: „Beim WDR verändert sich derzeit so viel wie noch nie in der Sendergeschichte. Dabei müssen wir genau darauf achten, dass die Kolleginnen und Kollegen nicht die Zeche zahlen.“

Frank Stach ergänzt: „Nach mehr als 30 Jahren freier Mitarbeit für den WDR muss ich feststellen, dass die Bedingungen für Freie in der Region noch nie so unsicher waren. Wäre ich damals mit den heutigen Bedingungen konfrontiert gewesen, hätte ich mich wohl für eine andere journalistische Karriere entschieden.“.

FAQ: Alles was Ihr zu den Personalratswahlen müsst

Bin ich wahlberechtigt?

Wahlberechtigt sind alle festangestellten und fest-frei beschäftigten (12a-Freie) Kolleg:innen, die am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben. Dazu gehören auch Teilzeitkräfte, Aushilfen, geringfügig Beschäftigte. studentische Aushilfen bzw. Werkstudent:innen und Auszubildende.

Warum brauchen wir Personalräte?

Das Arbeitsleben ist voll von Vorgängen und Veränderungen, die eine direkte Auswirkung auf die Kolleg:innen haben. Damit Arbeitnehmer:innen nicht allein vor diesen Auswirkungen stehen, ist es wichtig, einen Personalrat zu wählen. Dieser kann auf Basis des Personalvertretungsgesetzes die Interessen der Kolleg:innen gegenüber den Arbeitgeber:innen vertreten und rechtlich ggf. durchsetzen.

Was für Aufgaben und Mitbestimmungsrechte haben Personalräte?

Der Personalrat hat das Recht an vielen Stellen im WDR mitzureden und mitzubestimmen. Zum Beispiel, wenn es um betriebliche Arbeitszeit und Überstunden, um die Fort- und Weiterbildung oder um die Vergütung geht. Er achtet darauf, dass die Kolleg:nnen nicht diskriminiert werden. Eine Kündigung ist ohne Anhörung des Personalrates nicht wirksam. Der Personalrat entscheidet gleichberechtigt mit den Arbeitgeber:innen, wenn es um die Erstellung eines Dienstplanes, die Anordnung von Überstunden oder um Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes geht. Wenn die der Betrieb umstrukturiert oder Personal abgebaut werden soll, handelt der Personalrat einen Sozialplan (u.a. mit Abfindungen) aus, um Nachteile auszugleichen.