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Personalratswahlen 2024 am 4. und 5. Juni

Für unsere Zukunft!

Lasst uns die Zukunft des WDR gemeinsam gestalten!

Vom 4. bis 5. Juni 2024 finden die nächsten Personalratswahlen statt. Nehmt euer Stimmrecht wahr und sorgt mit uns gemeinsam dafür, dass wir als Feste und Freie unsere Ansichten gegenüber der Geschäftsleitung des WDR deutlich machen. Lasst uns den Sender gemeinsam besser machen! Unsere Betriebsgruppe ist ein starkes und vielfältiges Team, mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, aber auch mit neuen Gesichtern. Bei uns sind viele Frauen und Männer dabei, aus den unterschiedlichsten Studios und Redaktionen. Feste wie Freie sind bei uns Kandidat:innen vertreten. Kurzum: Wir sind sehr gut aufgestellt!

Die kommenden Wochen möchten wir dazu nutzen, Euch alle vorzustellen. Für Rückfragen und Anliegen stehen wir Euch sehr gerne zur Verfügung. Wir sind für Euch da – vor, während und nach der Wahl!

Eine große Community

Im DJV im WDR organisieren sich Feste und Freie aus allen Bereichen des Programms: Hörfunk, Fernsehen, Online. Alle, die Mitglied im DJV sind und für den WDR arbeiten, gehören zur Betriebsgruppe.

Der DJV ist die größte deutsche und europäische Journalistengewerkschaft mit berufspolitischem Engagement für seine Mitglieder. Er vertritt alle, die mit journalistischem Programm zu tun haben. So gehören zur WDR-Betriebsgruppe z.B. auch Kameraleute, Cutter:innen oder Assistent:innen.

Informeller Austausch und Netzwerk

Als Betriebsgruppe möchten wir eine starke DJV-Vertretung im WDR erreichen. Gute interne Informationen und größtmögliche Transparenz sind absolute Voraussetzung dafür.
Wir laden regelmäßig zu Treffen ein, bei denen wir uns über unsere Arbeit, die Bedingungen und Veränderungen austauschen. Darüber hinaus organisieren wir offene Veranstaltungen mit externen Referenten zu Themen rund um unsere Arbeit und unsere Arbeitsbedingungen, sei es zu Großraumbüro, Urheberrecht oder Smartreporting.

Gerade in dieser Zeit des großen Wandels in allen Bereichen gibt es reichlich Themen, die den Beschäftigten auf den Nägeln brennen: Arbeitsverdichtung, journalistische Qualität, Kürzungen im Programm, Machtmissbrauch, unfaire Bezahlung… Im Kreis von Gleichgesinnten können wir Strategien für Forderungen und ein gemeinsames, solidarisches Vorgehen entwickeln.

Unterstützung – ob inhaltlich, logistisch oder juristisch – bekommen wir von der DJV-Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf.

Mitarbeit im Personalrat
Der Personalrat hat weitreichende Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte. Zum Beispiel bei Stellenbesetzungen, bei Arbeitszeit und Überstunden, bei Aus- und Weiterbildung oder Vergütung, bei Arbeits- und Gesundheitsschutz. Deswegen ist es wichtig, dass möglichst viele darin vertreten sind. Er ist bei der Erarbeitung von Dienstvereinbarungen beteiligt und entsendet Mitglieder in Fachausschüsse wie Programm- oder Wirtschaftsausschuss. Bei Umstrukturierungen setzt sich der Personalrat für Nachteilsausgleiche ein.
Der Personalrat bietet eine spezielle Freien-Sprechstunde an, bei der auch unsere DJV-Freien ihre Kompetenz und Erfahrung in der Beratung einbringen und viele Einzelprobleme lösen.

Unsere Kandidat:innen und das Wahlprogramm

Unser Team für den Personalrat in Köln

Unsere Ziele für Euch

DJV-Podcast für NRW: Superwahljahr im ÖRR

Kolleg:innen hören

Nicht nur in der Politik auch in unseren Medienbetrieben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks steht in diesem Jahr ein Superwahljahr an. Im Frühjahr werden dort die neuen Personalräte gewählt. Zwei, die sich nun schon seit mehr als zwei Jahren in dieser Funktion für Eure Rechte stark machen, sind Steffi Hajdamowicz und Daniel Scheschkewitz. Stephanie ist seit 2011 als Freienvertreterin im Personalrat des WDR engagiert und inzwischen dritte Vorsitzende. Daniel vertritt die Kolleginnen und Kollegen seit 2012 im Personalrat der Deutschen Welle in Bonn und ist dafür freigestellt.

In den vergangenen Jahren haben sie bereits viel für Euch erreichen können. Bei WDR können sich die festen und freien Beschäftigten auch dank der Personalräte über bessere Arbeitsbedingungen und Unterstützung bei Problemen freuen. Und auch bei der Deutschen Welle hat das Team um Daniel Scheschkewitz sehr viel erreichet: Dass noch mehr Kolleg:innen ein Sabbatjahr machen können, dass Beschäftigte in den Auslandsstudios auch wählen dürfen und nicht zuletzt der im letzten Jahr verbesserte Sozialplan geh auf sie zurück.

In der neusten Folge unseres DJV-Podcasts für NRW Ohne Block und Bleistift sind Stephanie und Daniel zu Gast bei unserem Host Sascha Fobbe. Gemeinsam diskutieren sie, warum die Personalratsarbeit so wichtig ist. Außerdem berichten sie von den im Mai und Juni erneut anstehenden Personalratswahlen: Wofür steht der DJV, wer tritt an und welche Ziele haben sie sich für die nächste Legislatur gesetzt?

Beide machen klar, warum es so wichtig ist, dass alle wählen gehen. Vor allem auch die Freien, die inzwischen endlich auch in beiden Medienbetrieben in den Personalräten vertreten werden. In den kommenden Jahren ist sowohl beim WDR als auch bei der Deutschen Welle Sparen angesagt. Da ist es besonders wichtig, möglichst viele DJV-Kolleg:innen im Personalrat zu wissen. Aber hört selbst!

FAQ: Alles was Ihr zu den Personalratswahlen müsst

Bin ich wahlberechtigt?

Wahlberechtigt sind alle festangestellten und fest-frei beschäftigten (12a-Freie) Kolleg:innen, die am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben. Dazu gehören auch Teilzeitkräfte, Aushilfen, geringfügig Beschäftigte. studentische Aushilfen bzw. Werkstudent:innen und Auszubildende.

Warum brauchen wir Personalräte?

Das Arbeitsleben ist voll von Vorgängen und Veränderungen, die eine direkte Auswirkung auf die Kolleg:innen haben. Damit Arbeitnehmer:innen nicht allein vor diesen Auswirkungen stehen, ist es wichtig, einen Personalrat zu wählen. Dieser kann auf Basis des Personalvertretungsgesetzes die Interessen der Kolleg:innen gegenüber den Arbeitgeber:innen vertreten und rechtlich ggf. durchsetzen.

Was für Aufgaben und Mitbestimmungsrechte haben Personalräte?

Der Personalrat hat das Recht an vielen Stellen im WDR mitzureden und mitzubestimmen. Zum Beispiel, wenn es um betriebliche Arbeitszeit und Überstunden, um die Fort- und Weiterbildung oder um die Vergütung geht. Er achtet darauf, dass die Kolleg:nnen nicht diskriminiert werden. Eine Kündigung ist ohne Anhörung des Personalrates nicht wirksam. Der Personalrat entscheidet gleichberechtigt mit den Arbeitgeber:innen, wenn es um die Erstellung eines Dienstplanes, die Anordnung von Überstunden oder um Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes geht. Wenn die der Betrieb umstrukturiert oder Personal abgebaut werden soll, handelt der Personalrat einen Sozialplan (u.a. mit Abfindungen) aus, um Nachteile auszugleichen.