Deutscher Journalisten-Verband Landesverband Nordrhein-Westfalen

Wir im Personalrat

Personalratswahl 2020 – mehr Stimmen und mehr Verantwortung für den DJV

Das sind sie: die sechs WDR-Journalist*innen, die ab jetzt Eure Interessen im Personalrat vertreten. Wir vom DJV haben diesmal deutlich zugelegt. 26 Prozent der Wähler*innen haben ihr Kreuz bei uns gemacht. Dadurch haben wir im Personalrat mit seinen 23 Mitgliedern einen Sitz hinzugewonnen.

Was machen wir daraus? Wir werden uns weiterhin einsetzen für faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen im WDR - für feste und freie Mitarbeiter*innen, in den Studios und der Zentrale genauso wie im Homeoffice. Und wir machen uns stark gegen jede Form von Machtmissbrauch im WDR.

Deutlich gestärkt wird im neuen Personalrat die Arbeit der freien Mitarbeiter*innen. Sie sollen mehr als bisher eingebunden werden und bessere Arbeitsmöglichkeiten bekommen. Von den insgesamt sieben freien Kolleg*innen im Personalrat des WDR stellt der DJV jetzt vier. Wir waren bewusst mit vielen freiberuflich tätigen Journalist*innen auf den vorderen Listenplätzen angetreten.

Einige von uns haben im Personalrat besondere Aufgabe übernommen. DJV-Listenführerin und Redakteurin Karen Gesierich wurde als eine der stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Aus dem Kreis der Freien wurde Stephanie Funk-Hajdamowicz als Vertreterin des Personalrats einstimmig in den Rundfunkrat entstandt. Ihre persönliche Stellvertreterin ist Redakteurin Antje de Levie. Damit sind in der neuen Amtsperiode zwei DJV-Journalistinnen im Rundfunkrat. Damit verbunden ist auch ein Sitz im Programmausschuss.

Neu im Personalrat sind für den DJV die freien Hörfunk- und Fernsehautoren Thomas Becker, Stephan Hackenbroch und Miltiadis Oulios. Gemeinsam mit Stephanie Funk-Hajdamowicz werden sie sich vor allem um die Belange von Freien kümmern. Miltiadis Oulios hat zudem noch eine Sonderaufgabe: Er wurde in den Kantinenausschuss gewählt – und sorgt fürs gute Essen. Karen Gesierich ist künftig Mitglied im Bildungsausschuss.

Kontakt
Schreibt uns!

Unser Motto „Machen statt meckern!“ nehmen wir aus dem Wahlkampf in die neue Amtszeit mit, die bis Ende Juni 2023 dauert. Wir sind ansprechbar für alle Kolleg*innen im WDR – bei großen und bei kleinen Themen. Sprecht uns an, wenn Euch der Schuh drückt: djv@wdr.de

FAQ

Warum brauchen wir Personalräte?
Das Arbeitsleben ist voll von Vorgängen und Veränderungen, die eine direkte Auswirkung auf die Kolleg*innen haben. Damit Arbeitnehmer*innen nicht allein vor diesen Auswirkungen stehen, ist es wichtig, einen Personalrat zu wählen. Dieser kann auf Basis des Personalvertretungsgesetzes die Interessen der Kolleg*innen gegenüber den Arbeitgeber*innen vertreten und rechtlich ggf. durchsetzen.

Was für Aufgaben und Mitbestimmungsrechte haben Personalräte?
Der Personalrat hat das Recht an vielen Stellen im WDR mitzureden und mitzubestimmen. Zum Beispiel, wenn es um betriebliche Arbeitszeit und Überstunden, um die Fort- und Weiterbildung oder um die Vergütung geht. Er achtet darauf, dass die Kolleg*innen nicht diskriminiert werden. Eine Kündigung ist ohne Anhörung des Personalrates nicht wirksam. Der Personalrat entscheidet gleichberechtigt mit den Arbeitgeber*innen, wenn es um die Erstellung eines Dienstplanes, die Anordnung von Überstunden oder um Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes geht. Wenn die der Betrieb umstrukturiert oder Personal abgebaut werden soll, handelt der Personalrat einen Sozialplan (u.a. mit Abfindungen) aus, um Nachteile auszugleichen.

Wer vertritt den DJV im Personalrat? 
Im November 2020 wurden Karen Gesierich, Stephanie Funk-Hajdamowicz,Thomas Becker, Stephan Hackenbroch, Miltiadis Oulios und Antje de Levie in den Personalrat gewählt. Bis 2023 vertreten sie nun dort Euch Interessen und Forderungen. 

Aus dem Wahlkampf
"Machen statt meckern"

Unter diesem Motto haben wir in den vergangenen Monaten alles gegeben, um die Kolleg*innen im WDR von uns und unseren Zielen zu überzeugen. Ihr wollt die Festen und Freien im DJV im WDR besser kennenlernen? Hier geht es zu den Kandidat*innen-Checks und unserem Programm aus dem Wahlkampf 2020. 

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